CPU-Gate: Intel-Patches und neue Lücken bei Ryzen und EPYC-Chips

13. März 2018, 16:34
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Intel arbeitet die umfangreiche To-Do-Liste rund um die CPU-Lücken Spectre und Meltdown ab.

Intel arbeitet die umfangreiche To-Do-Liste rund um die CPU-Lücken Spectre und Meltdown ab. Nun sind Patches für CPUs der Typen Ivy Bridge und Sandy Bridge verfügbar, die man 2011, beziehungsweise 2012 auf den Markt gebracht hatte.
Dies zeigt das Update der "Microcode Revision Guidance" (PDF) des Konzerns. Diverse weitere Produkte sind aber noch im Beta- oder "Planning"-Stadium, darunter primär ältere.
AMD galt bislang nicht betroffen von Meltdown, aber von Spectre. Nun meldet 'Cnet', dass die israelischen Sicherheitsforscher CTS-Labs in den Ryzen- und EPYC-Chips von AMD "Spectre- und Meltdown-ähnliche Lücken" entdeckt hätten.
Auf einer dedizierten Website informieren die Forscher über ihre Erkenntnisse zu 13 kritischen Lücken sowie Hersteller-Backdoors, die sie gefunden haben wollen. Inwiefern der Vergleich hinkt oder gilt, kann die Lektüre des 20-seitigen White Papers zeigen. Es ist zum Download verfügbar.
Laut 'Reuters' sagt AMD, man sei dabei, den Bericht zu überprüfen. (mag)

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