Crayon: "Einen weiteren Lizenzverkäufer braucht die Branche nicht"

27. Januar 2016, 15:53
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Crayon Schweiz glaubt, eine hierzulande noch unbesetzte Rolle ausfüllen zu können.

Crayon Schweiz glaubt, eine hierzulande noch unbesetzte Rolle ausfüllen zu können.
Vor knapp zwei Monaten hat der norwegische Software-Asset-Management-Spezialist Crayon eine Schweizer Niederlassung eröffnet. Im Gegensatz zu vielen ausländischen IT-Unternehmen starteten die Norweger dabei nicht mit einem Ein-Mann-Büro, sondern mit einer Belegschaft von immerhin acht Mitarbeitenden unter der Führung des ehemaligen Geschäftsführers von Comsoft Schweiz, Rolf Stadler. Dies lässt darauf schliessen, dass sich Crayon im Schweizer Softwaregeschäft nicht mit einer kleinen Nebenrolle begnügen will.
An einem Kickoff-Event in Altdorf erklärten Stadler und seine Mitstreiter hiesigen Software- und Distributionspartnern gestern ihre Strategie. Inside-channels.ch konnte nicht vor Ort sein, erhielt aber von Crayon eine kurze Zusammenfassung. Crayon Schweiz will sich demnach vor allem als Software-Berater profilieren. Einen weiteren Lizenzverkäufer brauche die Branche nicht. Ein neutraler Berater, der weder an Hersteller noch an Verkaufszahlen gebunden sei, stelle dagegen eine schweizweit einzigartige Neuheit dar.
Das Motto dafür hat sich Crayon teilweise von Microsoft geborgt: "SAM first – Cloud first". Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, Lizenzen zu verkaufen, wird Crayon diese aber auch nicht auslassen: "Wir verkaufen natürlich Lizenzen, wenn der Kunde das wünscht, aber ein reiner Licensing Solution Partner sind wir nicht", so Stadler. Immerhin würden über 50 Prozent der Einnahmen bei Crayon mit Consulting und Services generiert. (hjm)

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