Crealogix hat auf IBM Watson einen virtuellen Assistenten gebaut

30. September 2021, 15:00
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Das Bankensoftware-Haus verspricht eine bessere Kommunikation mit den Finanzkunden. Den Rohling des Bots haben Studierende entwickelt.

Crealogix hat auf Basis von IBM Watson einen virtuellen Assistenten für den Finanzsektor entwickelt. Mit einer intelligenten Informationssuche, automatisierten Prozessen und natürlicher Sprachverarbeitung würden Interaktionen zwischen Kunde und Berater vereinfacht, heisst es von der Bankensoftware-Schmiede. Er soll neben der Informationssuche Kunden etwa in Sachen Privatkrediten oder Aktienverwaltung unterstützen.
Der Rohling des Assistenten, so schreibt Crealogix, sei von Studenten gebaut worden. Dazu hat das Schweizer Bankensoftware-Haus zusammen mit IBM und dessen Industriepartner im Frühlingssemester 2021 die Watson Chatbot Challenge mit vier Hochschulen durchgeführt. Die Masterstudenten hätten AI Frameworks, Chatbot Dialog Design sowie Natural Language Understanding und Processing (NLU und NLP) implementiert, heisst es weiter. Die virtuellen Assistenten basieren auf IBM Watson Assistant und Discovery.
Der Rohling sei schliesslich von Crealogix übernommen und weiterentwickelt worden, erklärt Daniel Scheiber, Group Head of Conversational AI, auf Anfrage von inside-channels.ch. Dieser wurde demnach in die hauseigene Umgebung eingepasst und grafisch wie sprachlich verfeinert. Der Assistent soll nun Finanzsprache sprechen und die Cases der Crealogix-Kunden verstehen. Er kann als Teil des Conversational AI Moduls des Softwarehauses bezogen werden.
"Das Resultat ist kein Standard KI-Projekt, sondern ein Service auf hohem technischem Niveau, der es den Banken ermöglicht, ihren Endkunden zusätzliche Voice-, Text- und Discovery-Services anzubieten und dadurch für sie attraktiver zu werden", wirbt Lars Mallien, der als Data & AI Specialist Banking bei IBM arbeitet.

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