Crealogix: "Magische Umsatzgrenze" rückt in weite Ferne

2. Oktober 2009, 08:15
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Einen Jahresumsatz von 100 Millionen Franken wird Crealogix wohl erst in drei Jahren erreichen. Immerhin schrieb "Crea" im vergangenen Jahr wieder Gewinn.

Einen Jahresumsatz von 100 Millionen Franken wird Crealogix wohl erst in drei Jahren erreichen. Immerhin schrieb "Crea" im vergangenen Jahr wieder Gewinn.
Der Zürcher E-Business- und ERP-Spezialist Crealogix schrieb im vergangenen Geschäftsjahr wieder in beiden Unternehmensbereichen schwarze Zahlen. Wie das Unternehmen mitteilt, verlief das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 trotz schwieriger Wirtschaftslage erfreulich. Bereits im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen den Turnaround geschafft. Durch die Probleme im ERP-Bereich rutschte "Crea" im Jahr zuvor erstmals in der 13-jährigen Unternehmensgeschichte in die roten Zahlen.
Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 4,1 Millionen Franken, verglichen mit einem Verlust von einer Million im Vorjahr. Die EBIT-Marge liegt bei 7,1 Prozent. Der Umsatz sank von 62,9 auf 57,7 Millionen Franken. Berücksichtigt man allerdings den Verkauf des Fashiongeschäfts im ERP-Bereich (Vorjahresumsatz 5 Millionen), hat Crealogix keinen Umsatzrückgang erlitten.
Im E-Business-Bereich ging der EBIT von 7,2 auf 4,4 Millionen Franken zurück, was einer Marge von 11 Prozent (Vorjahr 17%) entspricht. Der Umsatz sank leicht von 42,2 auf 38,8 Millionen Franken. Im Segment ERP sanken die Umsätze von 21,6 auf 19,5 Millionen Franken. Der EBIT betrug 0,7 Millionen Franken, verglichen mit dem riesigen Verlust von 8,5 Millionen Franken im Vorjahr. Die Marge betrug immerhin etwas über 3 Prozent.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Crealogix mit leichten Umsatzrückgängen jedoch weiterhin mit profitablem Resultat. Das "mittelfristige" Ziel eines Umsatzes von 100 Millionen Franken wolle man nach wie vor weiterverfolgen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung gehen davon aus, dass die globale Wirtschaftskrise das Realisierungstempo um zwei bis drei Jahre verlangsamen wird. Ursprünglich wollte man diese "magische Grenze" Ende 2010 erreichen. (mim)

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