Crealogix rutscht in die roten Zahlen

29. September 2015, 07:58
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Wegen grosser Investitionen ist das Bankensoftware-Unternehmen Crealogix im Geschäftsjahr 2014/2015 deutlich in die roten Zahlen gerutscht.

Wegen grosser Investitionen ist das Bankensoftware-Unternehmen Crealogix im Geschäftsjahr 2014/2015 deutlich in die roten Zahlen gerutscht. Bei einem leicht geringerem Umsatz schrieb das Fintech-Unternehmen einen Verlust von von 10,3 Millionen Franken. Der operative Verlust belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 13,4 Millionen Franken. Der Umsatz sank wegen Wechselkurseffekten von 50,1 Millionen um 1,5 Prozent auf 49,3 Millionen Franken, wie Crealogix heute mitteilt.
Im vergangenen Jahr hatte Crealogix mit einem Reingewinn in der Höhe von 1,5 Millionen Franken noch schwarze Zahlen geschrieben.
Erfreulich entwickelte sich laut eigenen Angaben das Wartungsgeschäft, wo der entsprechende Nettoerlös um knapp acht Prozent auf 12,4 Millionen Franken zulegte. Mit 10,6 Millionen Franken blieb dagegen der Umsatz mit Neulizenzen trotz neuer Kundenaufträge deutlich hinter dem Vorjahreswert von 12,4 Millionen Franken zurück. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass diese Neuaufträge nur teilweise im Geschäftsjahr 2014/2015 abgewickelt werden konnten.
Daneben hätten grosse Investitionen die Profitabilität des Unternehmens belastet, so Crealogix. Dazu gehören Entwicklungskosten, für die Realisierung der Digital Banking Plattform. Der gesamte Aufwand, den das Unternehmen im Geschäftsjahr für die Neu- und Weiterentwicklung der Produktpalette eingesetzt hat, belief sich auf 76 Personenjahre, so die Mitteilung weiter. Gleichzeitig ist der Personalbestand im abgeschlossenen Geschäftsjahr von rund 280 auf über 350 Mitarbeiter gewachsen . (sda/kjo)
Hinweis: Weitere Informationen folgen heute Nachmittag nach einer Pressekonferenz.

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