Credit Suisse baut IT-Jobs ab

4. Dezember 2008, 15:09
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Die Grossbank verrät nicht, wie viele Informatikstellen gestrichen werden sollen, betont aber, dass "gut hundert Stellen" in der IT noch offen sind.

Die Grossbank verrät nicht, wie viele Informatikstellen gestrichen werden sollen, betont aber, dass "gut hundert Stellen" in der IT noch offen sind.
Die Credit Suisse hat heute den Abbau von weltweit 5300 Stellen infolge der Finanzkrise bekannt gegeben. Allein in der Schweiz sollen 650 Jobs gestrichen werden – auch in der Informatik, wie CS-Sprecher Georg Söntgerath gegenüber inside-it.ch bestätigt. Wie viele Stellen in der IT wegfallen sollen und welche Bereiche betroffen sind, wollte der Sprecher nicht sagen.
Gemäss Söntgerath wurden Massnahmen in Zusammenarbeit mit Arbeitnehmerverbänden eingeleitet, um den Betroffenen zu helfen. Es handle sich aber nicht um einen Sozialplan. Der Schweizerische Bankenpersonalverband (SBPV) schreibt allerdings in einer Mitteilung, dass bereits ein Sozialplan bestehe. So oder so: Die CS scheint bemüht, die Jobs intern zu vermitteln. Denn nach wie vor sind laut Söntgerath "gut hundert Stellen" im IT-Bereich offen.
Peter-René Wyder, Zentralpräsident des SBPV, sagt zu inside-it.ch, dass vor allem das Investment Banking in London und in den USA vom Stellenabbau betroffen sei. Da das Volumen im Handel und im Investment Banking zurückgehe, sinke auch die Anforderung an die Infrastruktur. Es darf also angenommen werden, dass die Stellen eher im Betrieb der IT abgebaut werden und nicht etwa in der Softwareentwicklung.
Die Zürcher Grossbank beschäftigt in der Schweiz zirka 4000 Personen in der Informatik, weltweit sind es inklusive externer Mitarbeiter um die 10'000. (Maurizio Minetti / Christoph Hugenschmidt)

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