Credit Suisse investiert in Java-Spezialserver

3. März 2006, 16:43
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Wie der kalifornische Start-up Azul Systems bereits vor zwei Wochen mitteilte, beabsichtigt die Credit Suisse, Azul-Server in seinen Datenzentren zu verwenden und hat gleichzeitig auch direkt in das Unternehmen investiert.

Wie der kalifornische Start-up Azul Systems bereits vor zwei Wochen mitteilte, beabsichtigt die Credit Suisse, Azul-Server in seinen Datenzentren zu verwenden und hat gleichzeitig auch direkt in das Unternehmen investiert. (Den Hinweis auf die Story fanden wir heute in der Printausgabe der 'Computerworld').
Wie hoch die Credit Suisse-Investition ist und wie extensiv der Einsatz der auf den Betrieb von Java-Applikationen spezialisierten Server von Azul in den Credit Suisse-Datenzentren sein soll, gab Azul allerdings nicht bekannt – vorerst dürfte es sich wohl um Tests handeln.
Azul Systems, vom früheren Cobalt- und späteren Sun-Mann Stephen DeWitt gegründet, verfolgt ein Konzept namens "Network Attached Processing". Dabei soll Java-Applikationen auf möglichst flexible Weise Verarbeitungspower und Speicherplatz zugeordnet werden können. Auf der Prozessorseite geht Azul dabei in eine ähnliche Richtung wie Sun selbst mit seinem neuen "Ultrasparc T1". Möglichst viele Prozessorkerne, um möglichst viele Aufgaben parallel abwickeln zu können, und möglichst wenig Stromverbrauch sind angesagt.
Azul geht dabei aber zumindest in der Zahl der Kerne noch einen deutlichen Schritt weiter: Der Ultrasparc T1 hat acht Kerne, der von Azul verwendete "Vega"-Chip, eine 64-Bit RISC-CPU, weist 24 Kerne auf. Ausserdem baut Azul Server mit bis zu 16 dieser CPUs, was zur beeindruckenden (vorläufigen) Maximalzahl von bis zu 384 Prozessorkernen führt. (hjm)

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