Credit Suisse lanciert zwei APIs für Finanzinstitute

23. November 2020, 10:34
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Credit Suisse setzt auf Open Banking im Interbankengeschäft.

Die Bank Credit Suisse hat zwei APIs lanciert, über die andere Finanzinstitute Zugriff auf Informationen in den Credit-Suisse-Systemen erhalten. Die erste API ermögliche es, Statusinformationen über Wertpapiertransaktionen in Echtzeit abzurufen, so Credit Suisse. Dadurch könne beispielsweise der Abwicklungsstand von in Auftrag gegebenen Transaktionen überwacht werden und bei fehlgeschlagenen Transaktionen seien schnelle Massnahmen möglich, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Mit der zweiten Schnittstelle könnten Devisengeschäfte, die über das internationale Devisenabwicklungssystem (CLS) abgewickelt werden, automatisch mit allen relevanten Handelsdetails und der eindeutigen Handelsgeschäftskennung (UTI) der Gegenpartei aktualisiert werden. Dadurch fallen laut der Bank manuelle Anfragen weg und sowohl interne als auch externe Berichterstattungspflichten könnten automatisiert werden.
Die Schweizer Grossbank kündigt zudem an, dass sie Open Banking im Interbankengeschäft auch weiterhin forcieren möchte. Man prüfe gegenwärtig die Einführung weiterer APIs für Finanzinstitute, unter anderem in den Bereichen Depotpositionen, Kontostand und Rechnungsstellung.

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