CRM-as-a-Service in der Schweiz offenbar beliebt

25. Januar 2010, 15:13
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Auch Collaboration-Software, Finanzanwendungen sowie HR-Services werden vermehrt "als Service" bezogen.

Auch Collaboration-Software, Finanzanwendungen sowie HR-Services werden vermehrt "als Service" bezogen.
Gemäss einer vom Marktforscher Kelton Research im Auftrag des IT-Dienstleisters Avanade durchgeführten Studie setzen Schweizer Unternehmen verstärkt auf Software-as-a-Service (SaaS), und dies vor allem bei geschäftskritischen CRM-Anwendungen. Wie es in einer Mitteilung heisst, lagert fast jedes zweite Unternehmen diesen Bereich aus. Weitere Bereiche, bei denen IT-Entscheider hierzulande bevorzugt SaaS-Technologien nutzen, sind gemäss der Studie Collaboration-Software, Finanzanwendungen sowie HR-Services.
Alle Schweiz Befragten stufen die Implementierung von SaaS-Lösungen im eigenen Unternehmen als erfolgreich ein. Gleichzeitig gaben jedoch mehr als 60 Prozent an: Stünden sie nochmals vor der Entscheidung, SaaS-Lösungen einzuführen, würden sie Vorteile vorab genauer prüfen und einen stärkeren Fokus auf mögliche Kostenvorteile legen. Dennoch gaben auch 60 Prozent der heimischen Befragten an, dass sie einen angemessenen Return on Investment erhalten hätten. In der Schweiz wollen knapp drei Viertel der Befragten ihre SaaS-Aktivitäten ausweiten.
Gemäss der Studie bevorzugt die grosse Mehrheit der Schweizer Unternehmen den Abruf von SaaS-Lösungen über das "eigene Internet" (80 Prozent) gegenüber externen Anbietern. Mehr als drei Viertel aller Schweizer Unternehmen, die SaaS nutzen, wählen dafür durchschnittlich zwei bis drei Anbieter. Einen Ausfall vonseiten des Service Providers haben in der Schweiz bereits 80 Prozent erlebt. Bei der Mehrheit der Schweizer Unternehmen dauerte dieser Ausfall maximal neun Stunden. Im weltweiten Vergleich hat fast jeder Dritte bereits einen Ausfall von mehr als einen Tag erlebt.
Kelton hat die Umfrage im August/September 2009 weltweit unter 502 Managern und IT-Verantwortlichen in 17 Ländern durchgeführt. Avanade machte allerdings keine Angaben darüber, wie hoch die Zahl der Schweizer Befragten war. (mim)

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