CRM-Dienstleister Sensix expandiert in der Schweiz

29. November 2007, 09:06
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Schweizer Niederlassung des österreichischen CRM-Beraters nach wenigen Monaten bereits in der operativen Gewinnzone. Belegschaft in Zürich wird ausgebaut. Sensix soll wie auch das "Schwesterunternehmen" Infoniqa an die Börse gebracht werden.

Schweizer Niederlassung des österreichischen CRM-Beraters nach wenigen Monaten bereits in der operativen Gewinnzone. Belegschaft in Zürich wird ausgebaut. Sensix soll wie auch das "Schwesterunternehmen" Infoniqa an die Börse gebracht werden.
Sensix ist auf Wachstumskurs: Das vor knapp fünf Jahren in Wien gegründete und seit Anfang dieses Jahres mit einer Niederlassung in Zürich präsente CRM-Beratungsunternehmen (Microsoft, Update Software, Siebel) konnte im ersten Halbjahr den Umsatz im Jahresvergleich um über 70 Prozent steigern. Das Ziel, die Umsatzmarke von 10 Millionen Euro zu erreichen, sei damit in greifbare Nähe gerückt, so das Unternehmen. Sensix ist nach eigenen Angaben seit der Gründung profitabel und hat den organischen Anteil des Wachstums immer mit eigenen Mitteln finanziert.
In Zürich beschäftigt Sensix bereits ein Dutzend Mitarbeitende. Bei der Gründung der Niederlassung im März dieses Jahres waren es noch sieben. In den nächsten Jahren soll die Schweizer Belegschaft unter der Leitung von Armin Ribis (Bild) auf knapp 30 Angestellte ausgebaut werden. Zu den Schweizer Kunden zählen unter anderem 3M Schweiz, Swissport, Fresenius Kabi Schweiz oder Saint-Gobain International. In der Schweiz konnte kürzlich die operative Gewinnzone erreicht werden.
Sensix und Infoniqa an die Börse
Seitdem Sensix im Frühling 2006 mit dem CRM-Berater Netragon fusionierte, gehört Sensix neben den Gründern Nick Pöschl und Richard König zum Teil auch zum Portfolio der Risikokapital-Gesellschaft gamma capital partners (GCP). Netragon war mit einer Niederlassung in Basel präsent, die zum Jahresende 2006 geschlossen wurde.
GCP gehört unter anderem auch der österreichische Systemintegrator und Softwarehersteller Infoniqa, der Anfang Juli den Zuger Softwareintegrator SQL AG übernommen hat. Sowohl Infoniqa als auch Sensix dürften mittel- oder langfristig an die Börse gebracht werden. (Maurizio Minetti)

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