CRM: Viele Schweizer Unternehmen planen Systemwechsel

22. Juni 2009, 16:00
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Der Schweizer CRM-Softwareanbieter BSI hat am Swiss CRM Forum, das letzte Woche in Zürich stattfand, 158 IT-Entscheider nach ihren Plänen und Präferenzen in Sachen CRM-Systeme befragt.

Der Schweizer CRM-Softwareanbieter BSI hat am Swiss CRM Forum, das letzte Woche in Zürich stattfand, 158 IT-Entscheider nach ihren Plänen und Präferenzen in Sachen CRM-Systeme befragt. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gab dabei an, dass sie trotz Wirtschaftskrise noch dieses Jahr Investitionen in ihr CRM tätigen wollen. Ob dies viel oder wenig sind, ist allerdings schwer zu interpretieren – die Anwesenden am CRM Forum sind natürlich keine repräsentative Stichprobe.
Interessant scheint allerdings die hohe Zahl der "Wechselwilligen": 21 Prozent aller Befragten, also fast zwei Fünftel der Leute, die noch dieses Jahr ein CRM-Projekt planen, wollen gemäss BSI nicht einfach ihre bestehende CRM-Infrastruktur erneuern oder erweitern, sondern ein komplett neues CRM-System implementieren.
BSI fragte ausserdem danach, welches die drei wichtigsten Kriterien bei der Evaluation von CRM-Software seien. Am häufigsten, von 60 Prozent der Befragten, wurde die Benutzerfreundlichkeit als entscheidendes Kriterium erwähnt, vor dem modularen Aufbau der Lösung (56 Prozent), einem guten Preis-Leistungsverhältnis (50 Prozent), der Offenheit gegenüber bestehenden IT-Systemen (49 Prozent) und Multikanal-Fähigkeit (41 Prozent). Workflow-Automatisierung durch Prozesssteuerungen war dagegen nur für 24 Prozent eines der drei wichtigsten Kriterien und Projekte zum Fixpreis für 20 Prozent. (hjm)

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