CSC lanciert Testing-as-a-Service

12. September 2014, 07:10
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Nach "SaaS", "IaaS" und "PaaS" kommt nun "TaaS".

Nach "SaaS", "IaaS" und "PaaS" kommt nun "TaaS".
Software-Projekte bestehen beileibe nicht nur aus dem Schreiben von Code. Man schätzt, dass die reine Programmierung meistens nur etwa 20 Prozent der Kosten eines Software-Projekts verursacht. Der Aufwand für das Erarbeiten von Spezifikationen und die Definition der Architektur der angestrebten Lösung ist grösser. Und dann muss die neue Lösung oder das neue System ja auch getestet werden. Man schätzt, dass Testing zwischen 20 bis zu 70 (!) Prozent des Gesamtaufwands verursacht.
Der weltweit und auch in der Schweiz aktive IT-Dienstleister und Software-Entwickler CSC lancierte gestern ein neues Angebot: Testing-as-a-Service (TaaS). Gemäss dem US-Konzern werden alle Testfunktionen angeboten.
CSC TaaS baut auf HPs Lösungen für Lifecycle-Management, für funktionelles Testen und für Performance-Testen auf. Hewlett-Packard übernahm 2006 den US-Software-Anbieter Mercury Interactive, der damals neben Compuware der wichtigste Anbieter von Test-Lösungen war. HPs Application-Lifecycle-Mangement-Lösungen sind bereits heute "als Service" zu haben.
CSC nennt eine ganze Reihe von Vorteilen, die TaaS bieten werde. So müssen Kunden keine eigenen, grossen Testkapazitäten aufbauen, sondern können sie teilen. Da keine Test-Infrastruktur nötig ist, spart man sich Kapitalkosten, respektive kann diese in operative Kosten umwandeln. Zudem können CSC-Kunden auf die modernste Testplattform zugreifen, verspricht CSC. (hc)

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