CSC Schweiz: "Offshoring wird zunehmend interessant"

16. Juni 2009, 13:53
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Die Schweizer Niederlassung des US-amerikanischen IT-Dienstleisters ist zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr.

Die Schweizer Niederlassung des US-amerikanischen IT-Dienstleisters ist zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr.
Der auch hierzulande tätige US-Outsourcer CSC hat für das Anfang April abgeschlossene Geschäftsjahr einen Umsatz von 16,74 Milliarden Dollar ausgewiesen. Dies entspricht einem Wachstum um 1,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Wie das Unternehmen vor wenigen Wochen weiter bekannt gab, stieg der Nettogewinn von 544,6 auf 1,12 Milliarden Dollar.
Wir haben bei CSC Schweiz nach der Geschäftsentwicklung nachgefragt und nun einige interessante Antworten erhalten. Umsatz- und Gewinnzahlen darf die Schweizer Niederlassung keine nennen. Immerhin konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Umsatz hierzulande "in etwa stabil" geblieben ist. Zur Gewinnsituation hiess es: "Wir sind sehr zufrieden und haben uns verbessert." Gemäss der "Top 500"-Liste von 'Computerworld' erwirtschaftete CSC Schweiz zuletzt um die 135 Millionen Franken Umsatz jährlich. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande rund 500 Personen.
Backlog "erfreulich"
Wie CSC-Schweiz-Chef Paul Glutz sagt, spürt das Unternehmen im Outsourcing wenig von der schwierigen Wirtschaftslage. "Gerade hier geht es um langjährige bestehende und neue Partnerschaften, und ausserdem sehen viele Unternehmen gerade im Outsourcing die Chance, IT-Dienstleistungen günstiger und professioneller zu bekommen", so Glutz. Zunehmend interessant werde das Offshoring: "Es wird deutlich besser geplant und erreicht nicht selten Anteile, die grösser als 50 Prozent sind."
Ein grosser Deal für CSC im vergangenen Geschäftsjahr war der 400-Millionen-Auftrag für Zurich Financial Services. CSC Schweiz ist in das Desktop-Outsourcing (Electronic Workplace) involviert; zum Anteil kann CSC Schweiz keine Angaben machen. Zurzeit hat CSC Schweiz noch einige Deals in der Pipeline: "Die Pipeline ist in den letzten zwölf Monaten noch gewachsen, der Backlog ist erfreulich hoch", heisst es. (Maurizio Minetti)

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