Cyberlink freut sich über Erfolge mit Wholesale-Programm

21. August 2006, 14:17
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Bisher neun Provider als Reseller gewonnen.

Bisher neun Provider als Reseller gewonnen.
Der Zürcher Internet Service Provider Cyberlink hat, sozusagen als David gegen den Swisscom-Goliath, ein eigenes Wholesale-Programm auf die Beine gestellt, über das andere ISPs SuperSDSL- oder SuperADSL-Services beziehen und weiterverkaufen können. Für dieses Angebot, so Cyberlink, habe man bereits eine ganze Reihe von Partnern finden können.
Konkret sind es momentan neun ISPs und VoIP-Anbieter welche momentan beim Cyberlink-Wholesale-Programm angebissen haben, präzisierte Ramon Amat, kommerzieller Leiter bei Cyberlink, im Gespräch mit inside-channels.ch. Die bekanntesten darunter sind TIC The Internet Company und e-fon. Dafür, das man den Wholesale-Bereich erst seit dem März dieses Jahres richtig vorantreibe, sei dies ein erfreulicher Erfolg für Cyberlink.
Das Wholesale-Angebot des Zürcher ISPs eignet sich gemäss Cyberlink vor allem für kleinere ISPs, andere ISPs, die über kein eigenes POP-Netz verfügen sowie VoIP-Anbieter. (VoIP-Anbieter waren es gemäss Amat auch, die durch ihr im Vorfeld bekundetes Interesse bei Cyberlink den Anstoss zur Aufsetzung des Wholesale-Programms gaben.) Provider können über das Wholesale-Angebot, so Cyberlink auch Lücken im eigenen POP-Netz füllen oder sogar eigene POPs auflösen.
Insgesamt, so verspricht Cyberlink solchen Providern, können sie als Cyberlink-Kunden eine bessere Marge erwirtschaften und ihren Kunden eine höhere Leistung zu guten Konditionen anbieten. Da sich der eigene Service nicht vom Broadband Connectivity Service (BBCS) der Swisscom unterscheide, müssten ISPs, die die Cyberlink-Services nutzen, dazu keinerlei Umstellungen vornehmen.
Cyberlink unterhält ein eigenes Glasfaser-Netz mit 60 POPs. Diese Zahl soll weiter erhöht werden. Gerade im Bau oder kürzlich realisiert wurden POPs in Aarau, Buchs/ZH, Regensdorf, Fislisbach, Therwil und Sissach. Weitere POPs in Zug, Baar, Steinhausen, Cham und Rotkreuz, sowie Dübendorf, Volketswil und Rümlang sind geplant. (Hans Jörg Maron)

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