Dacadoo kooperiert mit britischem Versicherungs-Software-Anbieter

12. Februar 2019, 15:36
  • e-government
  • gesundheitsbranche
image

Dacadoo bietet eine Plattform zur Sammlung und Auswertung von Gesundheitsdaten.

Dacadoo bietet eine Plattform zur Sammlung und Auswertung von Gesundheitsdaten. Diese via Tracking gewonnenen Gesundheits- und Fitness-Daten werden in einem sogenannten Gesundheitsindex zusammengefasst und erlauben Risikomodelle zu erstellen.
Diese Möglichkeit will nun auch der britische SaaS-Provider für Versicherungen iPipeline in sein Angebot integrieren und seinen Kunden anbieten. Laut einer Mitteilung spanne man zusammen, um EMEA-weit Gesundheitsangebote im Versicherungsmarkt anbieten zu können.
iPipeline hat eine SaaS-Lösung für Lebensversicherungen entwickelt, die eine automatisierte Abwicklung aller Geschäftsprozesse von der Angebotserstellung über die Antragsbearbeitung und Risikoprüfung bis hin zur Schadenabwicklung verspricht.
Dacadoo bringt in die Kooperation seinen Gesundheitsindex ein, der auf der Erfassung von Bewegungs-, Ernährungs-, Schlaf- und Stressdaten basiert. Auf dieser Grundlage ermöglichen die Schweizer digitale Risikomodelle zu erstellen, die manuelle Risikoeinschätzungen ersetzen, was den Verkaufsprozess von Versicherungen beim Risikoschutz vereinfacht.
Konkret soll die SSG genannte Cloud-Plattform von iPipeline in Kombination mit dem Gesundheitsindex von Dacadoo den Versicherungen Informationen liefern, die Auskunft über den Lebensstil ihrer Kunden geben. Aufgrund dessen sollen den Versicherungsnehmern dann entsprechend angepasste und angemessene Prämien angeboten werden können.
iPipeline verspricht sich von der Zusammenarbeit ausserdem mehr Geschäft im als Wachstumfeld definierten Bereich Risikoschutz. Denn die "zusätzlichen Verhaltensdaten des Kunden unterstützen die Risikoprüfung, so dass langwierige Fragen zur Risikoberechnung vermieden werden können", heisst in der Mitteilung.
Dacadoo glaubt zudem, dass durch die Verfeinerung der Software von iPipeline den Versicherungen eine Produktedifferenzierung ermöglicht werden kann.
Laut der Mitteilung birgt die Kombination der Software aber auch einen erzieherischen Effekt. Denn indem die Versicherten ihren Gesundheitsindex direkt verfolgen und sehen, wie dieser sich positiv oder negativ zu ihren Prämien verhält, können sie sich um eine bessere Gesundheit bemühen, meinen die beiden neuen Partner. (vri)

Loading

Mehr zum Thema

image

Cyberkriminelle erbeuten Kundendaten der Online-Apotheke DocMorris

Bei dem Cyberangriff haben unbekannte Täter 20'000 Kundenkonten kompromittiert. Die Online-Apotheke gehört zur Schweizer "Zur Rose"-Gruppe.

publiziert am 27.1.2023
image

Schwyz erhält einen neuen CIO

Im Sommer wird Marcel Schönbächler die Leitung des Amts für Informatik im Kanton übernehmen.

publiziert am 27.1.2023
image

Angeblicher Datendiebstahl: Unispital Lausanne gibt Entwarnung

Ein Hacker behauptete, im Besitz von 2 Millionen Datensätzen des Spitals zu sein. Doch das Datenpaket stammt offenbar aus Frankreich.

publiziert am 27.1.2023
image

Podcast: Wie fair und objektiv ist künstliche Intelligenz?

Der Bundesrat will, dass KI Behörden effizienter macht. Warum das zu einem Problem werden kann, diskutieren wir in dieser Podcast-Folge.

publiziert am 27.1.2023