Darum wächst das Label Swiss Made Software so stark

21. Februar 2019, 10:33
  • channel
  • swiss made software
  • wachstum
image

Gleich hundert neue Mitglieder konnte Swiss Made Software im letzten Jahr gewinnen.

Gleich hundert neue Mitglieder konnte Swiss Made Software im letzten Jahr gewinnen. Nun meldet die Trägerfirma des Labels, dass man die Marke von 600 Unternehmen geknackt habe. Diese würden mehr als 700 Produkte und Dienstleistungen mit dem Schweizer Label anbieten, schreibt Swiss Made Software.
Laut einer Mitteilung ist dies das zweite Jahr in Folge mit einem Mitgliederwachstum von rund 100 Firmen. Zuvor war das Wachstum geringer. Es seien in den ersten beiden Monaten 2019 sogar so viele Anmeldungen wie noch nie eingegangen, erklärt Christian Walter, Geschäftsführer von Swiss Made Software, auf Anfrage von inside-channels.ch.
Warum diese Beschleunigung? Zum einen würde das Nationale in der Welt wieder wichtiger, erklärt der Geschäftsführer von Swiss Made Software und betont, dass dies eine wertfreie Feststellung sei.
Zum anderen habe man vor drei Jahren auch eine formelle Anpassung vorgenommen, die sich auf den Mitgliederzuwachs auswirke: So kostet seit Anfang 2016 die Mitgliedschaft auf Level 1 einen Beitrag und die Mitglieder seien einfacher zu "tracken", vor allem in diesem Bereich hat man neue Firmen gewonnen. Walter unterstreicht aber, dass man für Level 1 viele ganz neue Mitglieder gewonnen habe und nicht einfach "alte" neu den Betrag bezahlen würden.
Swiss Made Software bietet zwei Mitgliedslevel für Firmen mit einem Sitz in der Schweiz, die mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten ihrer ICT-Produkte hierzulande erbracht haben und hier fabrizieren: Level 1 kostet 95 Franken jährlich, für Level 2 bezahlt man 550 Franken. Level-2-Träger geniessen mehr Leistungen wie etwa eine ISO-Zertifizierung und verschiedene Partnerschaften.
(Interessenbindung: inside-channels.ch ist Medienpartner von Swiss Made Software.)

Loading

Mehr zum Thema

image

Vertragsauflösung in UK: Bei Atos könnten viele Stellen wegfallen

Ein auf potenziell 18 Jahre angelegter Vertrag zwischen der britischen Pensionskasse und dem IT-Dienstleister wurde nach 2 Jahren aufgelöst. Medien gehen von 1000 Stellen aus, die gefährdet sind.

publiziert am 3.2.2023
image

DXC hofft auf Turnaround im kommenden Jahr

Der Umsatz des IT-Dienstleisters ist im abgelaufenen Quartal erheblich geschrumpft. Im nächsten Geschäftsjahr soll es aber wieder aufwärts gehen, sagt der CEO.

publiziert am 2.2.2023
image

Rapid7 prüft offenbar einen Verkauf

Der Security-Anbieter erwägt laut Medienberichten Optionen für einen Verkauf. Dabei soll auch eine Übernahme durch Private-Equity-Investoren infrage kommen.

publiziert am 2.2.2023
image

Gartner: Nachfrageschwäche für PCs hält an

Sowohl Unternehmen als auch Consumer werden dieses Jahr weiterhin Ausgaben scheuen und ihre alten Geräte länger benutzen, anstatt neue zu kaufen, sagt der Marktforscher.

publiziert am 1.2.2023