Das beschäftigt deutschsprachige CIOs

30. Januar 2013 um 13:30
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Überraschung? CIOs im deutschsprachigen Raum finden Trend-Themen wie Big Data und Bring your own Device für die Zukunftssicherung des Unternehmens weniger wichtig.

Überraschung? CIOs im deutschsprachigen Raum finden Trend-Themen wie Big Data und Bring your own Device für die Zukunftssicherung des Unternehmens weniger wichtig.
Seit mittlerweile zehn Jahren führt das IT- und Consultingunternehmen Capgemini eine CIO-Studie im deutschsprachigen Raum durch. Die Ergebnisse variieren von Jahr zu Jahr jeweils nur leicht, denn IT-Leiter stehen in der Regel immer wieder vor den gleichen Herausforderungen: Sie möchten für Innovation sorgen, müssen aber primär die Effizienz steigern, für einen sicheren Betrieb sorgen und Kosten senken.
Gemäss der IT-Trends Studie 2013, für die Capgemini im September und Oktober 2012 die IT-Verantwortlichen von 168 Grossunternehmen im deutschsprachigen Raum zum Status quo der Firmen-IT befragte, hat sich dieses Jahr bei den Top-Themen aber etwas geändert. Trend-Themen wie Virtualisierung, Mobile oder die Integration von Standard- und Individualsoftware bleiben zwar für die IT-Leiter wichtig für die Zukunftssicherung des Unternehmens, doch "Bring your own Device" und Big Data sind es offenbar weniger.
Big Data, sprich die Auswertung unstrukturierter Daten, war für viele CIOs offenbar eine Enttäuschung. Da sie nicht die gewünschten Ergebnisse erzielten, setzen viele nun auf Master Data und Data Quality Management. Den Trend "Bring your own Device" sehen CIOs inzwischen schlicht nicht mehr als zukunftsrelevantes Thema. Das könnte aber auch bedeuten, dass BYOD in vielen Firmen schon Realität ist. Für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen als weniger wichtig eingeschätzt werden Corporate App Stores, Biometrische Zugriffsverfahren, Context-aware Computing sowie Near Field Communication.
Neu auf der Liste der fünf Top-Themen sind unternehmensweite Sicherheitsrichtlinien. Einen Platz unter den Top-Five knapp verpasst hat Enterprise Collaboration. Das Thema wird aber immer wichtiger, genau so wie die hohe Bewertung von Social-Media-Integration.
Etwa die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass der grösste Teil der IT-Services in zehn Jahren aus der Cloud beziehungsweise von externen Dienstleistern bezogen wird. Die IT-Abteilung ist damit vermehrt für die Integration und das Anforderungsmanagement zuständig. Die Aufteilung der IT-Einheit in eine technische und eine, die sich nur um die Geschäftsprozesse kümmert, hat demgegenüber Befürworter verloren. (mim)

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