Das BIT holt mehr BITZUBIs

4. April 2008 um 10:46
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Es ist zwar nur ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein, aber trotzdem ein Lob (und uns daher einen kleinen Artikel) wert: Auch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT versucht, dem Nachwuchsmangel in der Schweizer Informatik etwas entgegenzuwirken und erhöht die Zahl seiner Informa

Es ist zwar nur ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein, aber trotzdem ein Lob (und uns daher einen kleinen Artikel) wert: Auch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT versucht, dem Nachwuchsmangel in der Schweizer Informatik etwas entgegenzuwirken und erhöht die Zahl seiner Informatiklehrstellen laufend. Das BIT startete seinen Lehrbetreib 1999 mit zwei Lehrlingen, zuletzt waren es jährlich 12 neue Stellen und in diesem Sommer sollen 14 neue Lehrlinge geholt werden, wie aus dem neusten 'Eisbrecher' hervorgeht. (Nein, der 'Eisbrecher' ist kein Überbleibsel aus der Zeit der Zürcher Jugendunruhen sondern die Kundenzeitschrift des BIT.) Insgesamt beschäftigt das BIT momentan 45 Informatik-Lernende, etwa die Hälfte aller Informatik-Lehrlinge in der Bundesverwaltung.
Rudolf Wittwer, Bereichsleiter Berufsbildung, erklärt zur Motivation des BIT: "Mit einem Lehrabgängerprogramm versuchen wir, den Lernenden den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Vor ein paar Jahren, nach dem Platzen der Internetblase, war es für die Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger noch schwierig, eine Stelle zu finden. In der heutigen Situation mit dem ausgetrockneten Arbeitsmarkt fehlen überall IT-Fachleute und wir würden darum am liebsten alle unsere Ausgelernten behalten."
Natürlich verlassen aber viele nach der Lehre das Bundesamt, zum Beispiel um eine andere Stelle anzutreten oder eine Fachhochschule zu besuchen. Insgesamt, so das BIT, arbeiten trotzdem 30 Prozent der ehemaligen Lehrlinge heute noch dort. Weitere Infos über die Infos über die Informatik-Lehre im BIT findet man übrigens auf www.bitzubis.admin.ch. (hjm)
(Bild: Die BIT-Stifte. Copyright BIT)

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