Das BSI fordert lebenslange Updates für IT-Produkte

4. Dezember 2020, 14:07
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Software müsse grundsätzlich by Design und by Default sicher sein, lautet eine weitere Forderung der deutschen Cyber-Sicherheitsbehörde.

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt sich für die Nachhaltigkeit von IT-Systemen ein. Es forderte auf dem Digitalgipfel 2020 des deutschen Wirtschaftsministeriums lebenslange Updates für IT-Produkte. Dies geht aus einem Twitterbeitrag des BSI hervor.
Dabei müsse man "lebenslang" nach der Nutzungsdauer des jeweiligen Produkts definieren, schreibt das Bundesamt dort: Smartphones würden zum Beispiel weniger lange genutzt als Sensoren in Smarthome-Produkten.
Nach dem End-of-Support solle zudem die freie Weiterentwicklung der Software gefördert werden, so das BSI weiter. Im Screenshot einer Präsentation fordert das deutsche Informatikamt konkret, man müsse künftig
  • Update-Fähigkeit von IT-Systemen in allen Anwendungsbereichen als zentrale Voraussetzung für Sicherheit in der Digitalisierung verstehen,
  • Sicherheitsupdates über die gesamte Lebensdauer eines IT-Systems sicherstellen,
  • Software-Lösungen grundsätzlich nach Security by Design und Security by Default entwickeln und nur qualitätsgesichert veröffentlichen.

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