Das dreimillionste iPad lässt grüssen: Preiskrieg im E-Readermarkt

23. Juni 2010, 13:24
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    Noch gibt es ihn eigentlich kaum, den Markt für E-Reader, und trotzdem geraten die Margen von Herstellern und damit auch Resellern bereits unter Druck.

    Noch gibt es ihn eigentlich kaum, den Markt für E-Reader, und trotzdem geraten die Margen von Herstellern und damit auch Resellern bereits unter Druck. Zwei der bekanntesten E-Reader-Anbieter, Amazon und das Verlagshaus Barnes & Noble, haben Ende letzte Woche die US-Verkaufspreise ihrer jeweiligen Geräte um rund ein Viertel gesenkt. Amazons 'Kindle' kostet jetzt noch 189 Dollar, der 'Nook' von Barnes & Noble 199 Dollar.
    Der Hintergrund der Preissenkung dürfte weniger die Konkurrenz der Anbieter untereinander als der anhaltend überwältigende Markterfolg von Apples iPad sein, das sich auch als E-Reader verwenden lässt. Apple meldete gestern Abend, dass 80 Tage nach der Markteinführung nun bereits das dreimillionste iPad verkauft wurde.
    Durch die Preissenkung stellen die beiden E-Reader-Anbieter einen grösseren Preisabstand zum multifunktionalen iPad her. Dieses kostete zwar mit 499 Dollar für das günstigste Modell bereits vorher schon deutlich mehr als die spezialisierten E-Reader, wird aber von den Käufern auch als deutlich luxuriöser empfunden, als die nüchternen reinen E-Reader. (hjm)

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