Das elektronische Patientendossier gibt es nun in der Südostschweiz

11. November 2021, 11:47
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Die dritte Region für das EPD wurde erschlossen. Sie umfasst die Kantone Graubünden, Glarus, beide Appenzell sowie das St. Galler Rheintal.

In die harzige Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD) kommt nun auch in der Südostschweiz Bewegung – das ist die dritte Region im Land. Einwohnerinnen und Einwohner aus fünf Kantonen können in etwa 20 Kliniken und 20 Poststellen das Dossier mit ihren digitalisierten Gesundheitsdaten ab sofort eröffnen.
Das EPD der Region Südost kann von der Bevölkerung der Kantone Graubünden, Glarus, den beiden Appenzell sowie der Bevölkerung des St. Galler Rheintales genutzt werden. Das teilte der Verein eSanita am Mittwoch mit. Das EPD wird vom Verein eSanita und dessen Stammgemeinschaft Südost angeboten.
Das elektronische Patientendossier kann von Patientinnen und Patienten der ausgewählten Kliniken und Spitäler gleich dort eröffnet werden. Die übrige Wohnbevölkerung kann das Dossier in ausgewählten Poststellen der Region eröffnen.
Wie bei der Schweizerischen Post auf Anfrage zu erfahren war, ist sie in zweierlei Hinsicht involviert. Mit der E-Health-Plattform stellt sie einerseits die technische Infrastruktur bereit. Andererseits beraten speziell geschulte Mitarbeitende der Post die Kunden bei der EPD-Eröffnung.

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