Das "iPhone" für den Laptop

30. April 2010, 13:57
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    Alle haben schicke Gerätchen zum Telefonieren. Nun bringt D-Link ein schickes Gerätchen, mit dem Notebooks "telefonieren" können.

    Alle haben schicke Gerätchen zum Telefonieren. Nun bringt D-Link ein schickes Gerätchen, mit dem Notebooks "telefonieren" können.
    Von einem Laptop aus über Mobilfunknetze aufs Internet zuzugreifen ist heute eine weit genutzte Alternative zu konventionellen Internet-Zugängen. Möglich gemacht wurde dies durch gestiegene Bandbreiten, verbesserte Techniken für die Übergabe einer Mobilfunkverbindung von einer Funkzelle zu einer anderen und vor allem auch durch massiv gesunkene Preise. So bieten heute alle drei Mobilfunkanbieter in der Schweiz durchaus bezahlbare Tages-Pauschaltarife für den Datenverkehr an.
    Als "Telefone" werden entweder USB-"Modems" (meistens von Huawei) oder PC Cards eingesetzt, neuere Notebooks haben bereits eine Mobilfunkeinheit und einen Steckplatz für die SIM-Karte eingebaut. Alle drei Varianten haben den Nachteil, dass das Notebook selbst sich an einem Standort mit gutem Handy-Empfang befinden muss und sich jeweils nur ein Notebook mit dem Internet verbinden lässt.
    D-Link bringt nun ein sehr kleines, leichtes und vor allem auch schickes, drahtloses Mobilfunk-"Modem" (Foto), das auch als "normaler" Wireless-Router eingesetzt werden kann. Das Gerätchen kann gleichzeitig bis zu 16 Verbindungen ins Internet über ein Mobilfunknetz aufbauen. Es unterstützt HSPA, den Funkstandard der 3,5-Generation, der maximale Datenübertragungsraten von 7,2 MBit/s ermöglicht. Mit eingebaut ist eine Firewall sowie die Verschlüsselung des Funkverkehrs mit WPA und WPA2.
    Für Ad-hoc-Netzwerke, Keller-Büros und als DSL-Backup
    Das nur 100 Gramm schwere Gerätchen namens 'My Pocket Router DIR-457', das im Aussehen einem iPhone ähnelt (Foto), ist mit einem zu erwartenden Preis von etwa 295 Franken nicht ganz billig, doch ist vorstellbar, dass es der eine oder andere Mobilfunkanbieter subventionieren wird.
    Es könnte sich in vielen Situationen nützlich machen. So für das Einrichten von Ad-Hoc-Internet-Zugängen für mehrere Notebooks, beispielsweise auf einer Baustelle, für den Internet-Zugang über Mobilfunknetze an Orten mit schlechtem Empfang (man legt den drahtlosen Router dann einfach dorthin, wo der Empfang am besten ist) und natürlich als Backup für die DSL-Verbindung für kleine Büros und Arbeitsgruppen.
    Es ist ausserdem klein genug, dass es auch als Standard-Mobilfunk-"Modem" eingesetzt werden könnte. (Christoph Hugenschmidt)

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