Das ist der "grünste" CIO

30. Juli 2008, 11:34
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Der deutsche Marktforscher Experton Group hat zusammen mit der deutschsprachigen Ausgabe des Fachmagazins 'Informationweek' erstmals den Preis "Green CIO des Jahres" verliehen.

Der deutsche Marktforscher Experton Group hat zusammen mit der deutschsprachigen Ausgabe des Fachmagazins 'Informationweek' erstmals den Preis "Green CIO des Jahres" verliehen. Gewonnen hat Roman Hoffmann (Foto), der das Rechenzentrum des deutschen ERP-Softwareherstellers Wilken leitet. Die Jury urteilte: "Roman Hoffmann erkannte schon früh, dass die Betriebskosten ein wichtiger Faktor der Gesamtrentabilität des Rechenzentrums sind – lange bevor die meisten Hersteller auf den Green-IT-Zug aufsprangen. So kommt es, dass Wilken heute noch etwa genau so viel Strom verbraucht wie 2005, obwohl die Serverzahl deutlich gesteigert wurde."
Wilken schreibt in einer Mitteilung, es gehöre zu den Sparmethoden des Unternehmens, dass alle IT-Endgeräte abends nach Betriebsschluss über die Alarmanlage ausgeschaltet werden. Weiter verwende man Virtualisierungstechniken wie VMware. Als "besonders einfallsreich" habe sich Wilken zudem beim Bau eines neuen Rechenzentrums bewiesen, als man sich entschloss, dieses in den bestehenden Weinkeller des Firmengebäudes zu integrieren. Der unterirdische Raum benötige weit weniger Kühlung als vergleichbare Räume. Nun gut, das ist sicher eine gute Idee. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wein nicht zu Schaden kommt. (mim)

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