Das sind die umsatzstärksten Schweizer Onlineshops

22. September 2014, 10:41
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    Aufgeschlüsselt nach den Umsätzen im B2C- und B2B-Bereich sowie nach Auktionen- und Reiseplattformen hat Carpathia die besten Schweizer Onlineshops 2013 gelistet.

    Aufgeschlüsselt nach den Umsätzen im B2C- und B2B-Bereich sowie nach Auktionen- und Reiseplattformen hat Carpathia die umsatzstärksten Schweizer Onlineshops 2013 gelistet.
    Berits zum zweiten Mal liegt eine Jahresbestenliste der hiesigen Onlineshops vor. Erstellt wurden die "Umsatzschätzungen" von der Unternehmensberatung für E-Business und E-Commerce Carpathia. Gemeinsam mit der deutschen Publikation iBusiness stützt man sich dabei hauptsächlich auf die Daten vom EHI Retail Institute und von Statista. Als Umsatz, so Carpathia, wird der online oder mobil erzielte Nettoumsatz ohne Mehrwertsteuer und bereinigt um Retouren und Stornos gelistet.
    Im Endkundengeschäft belegt wie im letzten Jahr Digitec mit 510 Millionen Franken den Spitzenplatz und liegt damit vor Amazon (320,4 Millionen Franken) und Nespresso (320 Millionen Franken). Aus der IT-Branche sticht in dieser Kategorie noch Brack mit 140 Millionen Franken auf Platz sechs hervor. Auffällig ist, dass die Digitec-Zahlen fast stagnierten gegenüber dem Vorjahr, während die Zweit- und Drittplatzierten ihre Umsätze um 52 respektive 56 Million Franken oder rund 20 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2012 steigern konnten. Die Liste ist in den letzten Jahren allerdings immer wieder angepasst worden. Unter anderem ist diesmal ARP ganz dem Bereich Business-Kunden zugeordnet worden.
    Dort liegt Brütsch-Rüegger mit 130 Millionen Franken Umsatz knapp vor Elektromaterial mit 128 Millionen Franken. Gefolgt von ARP (103,1 Millionen Franken) und Distrelec mit 98 Millionen Franken. Die vier Unternehmen konnten ihre Shop-Umsätze leicht um zwei bis vier Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern.
    In der Rubrik Auktionen und Reiseplattformen dominiert erneut die Swiss mit 1,111 Milliarden Franken Umsatz vor Ricardo (660 Millionen Franken) und der SBB (430 Millionen Franken). Während die Fluggesellschaft ihren Shop-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 11 Millionen Franken verbessern konnte, ging er bei Ricardo um 40 Millionen Franken oder knapp sechs Prozent zurück. Um 105 Millionen Franken oder fast 33 Prozent legte dagegen der Umsatz via Onlineshop bei der SBB kräftig zu. (vri)

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