Das virtuelle Bern

9. August 2021, 09:45
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Die Stadt Bern hat ein frei zugängliches digitales 3D-Modell online gestellt.

Was bisher der Berner Verwaltung vorbehalten war, können nun alle nutzen: ein digitales 3D-Modell der Bundesstadt. Das Modell bietet zahlreiche Informationen für jedes Grundstück beziehungsweise Gebäude, das man anklickt, wie etwa Flächen, Gebäudehöhen, Schattenwurf, Liegenschaftsnummer und Adresse.
Das digitale Modell umfasst alle Gebäude der Stadt, die projektierten Bauten sowie die wichtigsten Brücken in detaillierter Ausgestaltung. Die Aussengemeinden wurden über frei verfügbare Daten des Bundesamts für Landestopografie ergänzt, wie die städtische Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün mitteilte.
Im Layer-Prinzip lassen sich Funktionen zu- und ausschalten, etwa die amtlichen Vermessungsdaten oder Vegetationstypen. Bislang diente das Stadtmodell primär städtischen Dienststellen und weiteren Interessierten als Planungsgrundlage oder zur Visualisierung von Projekten, und das sieht man ihm auch an.

Video: Stadt Bern / Youtube
Wenn man den 3D-Viewer aufruft dauert es einige Zeit, bis alles geladen ist und die Navigation ist etwas gewöhnungsbedürftig (um die Ansicht zu drehen muss man beispielsweise die Tasten A und D benutzen). Eine aufregende Grafik darf man auch nicht erwarten. Ein Tourismus-Tool ist das Modell also nicht, und für einen virtuellen Stadtspaziergang eignet sich Street View wohl eher.
Aber mit der Online-Bereitstellung über einen 3D-Viewer erhält nun auch die breite Öffentlichkeit, im Sinne von Open Government Data, Zugriff auf dieses Planungstool. Im kurzen Youtube-Clip werden einige der Funktionen, und wie man sie aufruft, anschaulich gezeigt.

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