"Data Governance": IBM kreiert neue Security-Disziplin

5. Juli 2005, 13:08
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IBM hat eine neue Interessengemeinschaft ins Leben gerufen, den "Data Governance Council".

IBM hat eine neue Interessengemeinschaft ins Leben gerufen, den "Data Governance Council". Zu den Mitgliedern gehören Grossunternehmen wie ABN Amro, American Express, Deutsche Bank und Novartis, sowie einige Universitäten und öffentliche Institutionen. Der "Data Governance Council" soll Richtlinien aufstellen, wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen sollten und dafür auch konkrete Lösungen aufzeigen.
Wie IBM konstatiert, haben Unternehmen heute noch grosse Schwierigkeiten, den Wert von bestimmten Daten zu messen. Insbesondere würden oft auch Einschätzungen über die Art der Risiken für unterschiedliche Daten und die Kosten, die aus einem "Datenunfall" jeweils entstehen würden, fehlen. Deshalb, so IBM, existieren auch keine Standardmethoden, um das Sicherheitslevel, und damit auch die Kosten für die Sicherheitsmassnahmen, dem Risiko anzupassen. Meist würden darum heutzutage alle Daten genau gleich geschützt, was bedeutet, dass viele unwichtige Daten "überbehütet" werden während kritische Daten teilweise zuwenig gut geschützt sind.
"Data Governance" sollte nach der Idee von IBM eine übergeordnete Security-Kategorie für Unternehmen sein, die über den traditionellen Einteilungen wie Netzwerksicherheit, Datenschutz, Compliance oder Verfügbarkeit steht und diese zusammenbringt. (hjm)

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