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Datacenter und Glasfasernetzbetreiber

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Datacenter investieren hunderte Millionen Franken in den Ausbau ihrer Kapazitäten. Als deren Connectivity-Partner vernetzt ewz die Zürcher Unternehmen, sichert über ihr hoch performantes Glasfasernetz die erstklassige Anbindung an die digitale Welt und macht den Boom der Datacenter erst möglich.

154'000 Quadratmeter misst ist die Gesamtfläche der Datacenter in der Schweiz. Das entspricht 22 Fussballfeldern, welche sich auf rund 100 Datacenter verteilen. Und dabei wird es nicht bleiben: immer mehr Rechner-Infrastruktur wird gebaut.
Doch warum entstehen ausgerechnet hier so viele Datacenter? Die Treiber dieses Booms sind vielfältig, es sind die gleichen Faktoren, welche auch den Finanzplatz stark gemacht haben: In der Schweiz kommt es nur selten zu Naturkatastrophen wie Erdbeben, welche die Infrastruktur beschädigen könnten; zudem ist das Land politisch äusserst stabil; es herrscht Rechtssicherheit mit weitgehendem Datenschutz; und der Schweizer Wirtschaftsstandort geniesst international einen hervorragenden Ruf.
Schon heute hat die Schweiz europaweit die zweithöchste Datacenter-Dichte gleich nach den Niederlanden – und der Bedarf an immer weiteren Datacenter-Kapazitäten ist ungebrochen.
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Interxion betreibt bereits zwei Datacenter in Glattbrugg. Zurzeit wird ein Drittes gebaut, welches mit 11'400 m2 die Grösse von 17 Tennisplätzen aufweisen wird. @Interxion.

Zürich belegt europaweit einen Spitzenplatz

Vor allem der Grossraum Zürich belegt in internationalen Rankings einen Spitzenplatz als Datacenter-Hotspot. Der Hauptgrund: hier befinden sich die Geschäftssitze der Grossbanken, Versicherungen und grossen Dienstleistern aus der Gesundheitsbranche – alle verbunden mit vielen Arbeitsplätzen. Diese Unternehmen wollen ihre Anbindung an die Datacenter geografisch nicht weit von ihren Standorten entfernt wissen; das auch daher, weil hochsensible Daten das Land teilweise gar nicht verlassen dürfen.

Riesige Datacenter befinden sich im Bau

All dies führt zu einem weiteren Ausbau der Datacenter-Kapazitäten in der Region Zürich, wo in den nächsten Monaten hunderte von Millionen Franken investiert werden. Zurzeit ist in Glattbrugg ein drittes Datacenter von Interxion namens ZUR3 im Bau, welches mit 11'400 Quadratmetern die Grösse von 17 Tennisplätzen aufweisen wird. Interxion investiert allein in dieses Projekt über 200 Millionen Franken. Und die Nachfrage ist riesig: "Die Hälfte der Flächen haben wir bereits verkauft", sagt Hans Jörg Denzler, Interxion-Geschäftsführer in der Schweiz.
Nicht nur internationale, sondern auch national und regional agierende Firmen freuen sich über diesen Kapazitätsausbau. Schon vor der Corona-Pandemie mit ihrem Digitalisierungsschub, Home Office und damit zusammenhängender Dezentralisierung suchten Unternehmen nach Lösungen, um die zunehmend komplexeren Infrastrukturen zu betreiben. Dazu lagern sie Leistungen aus, die nicht zum Kerngeschäft gehören – das Transportieren, Verarbeiten und Sichern von Daten wird vermehrt an externe Dienstleister abgegeben.
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Kein Haar, kein Staubkorn und absolute Diskretion. In Datacentern wie hier bei Interxion wird auf Perfektion geachtet. @powernewz
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Datacenter und die notwendige Netzinfrastruktur werden als systemrelevant eingestuft und im Krisenfall vom Militär beschützt. @powernewz

Ohne leistungsfähiges Glasfasernetz geht es nicht

Ein zentraler Datacenter-Standort alleine nützt den Banken, Versicherungen, Onlinehändlern, dem Gesundheits- und Bildungswesen usw. jedoch noch nichts. Die Daten müssen vom Unternehmen zum Datacenter gelangen und von dort wieder abgerufen werden können, ohne Unterbrüche und Verzögerungen. Für diesen Datentransport kommen spezialisierte Telekommunikationsnetzbetreiber (sog. Carrier) zum Einsatz.
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat sich über Jahrzehnte hinweg eine zentrale Position in diesem Carrier-Geschäft aufgebaut. Seit über 20 Jahren baut, unterhält und betreibt ewz ein Glasfasernetz für sichere und hochverfügbare End-to-End Anbindungen an Datacenter in Zürich. Dabei baut ewz die Glasfaser-Infrastruktur punktuell auch über die Stadtgrenzen hinaus und zieht dezidierte Verbindungen zu den Rechenzentren ausserhalb der Stadtgrenzen, in Glattbrugg, Rümlang, Oberengstringen oder Kloten. “Von jedem Punkt der Stadt gelangt man heute direkt zu diesen Rechenzentren”, sagt Roman Leiser, Leiter Sales Telecomlösungen bei ewz.

Robuste, laufend ausgebaute Infrastruktur

Als städtisches Unternehmen hat ewz einen entscheidenden Heimvorteil: Die Fachleute kennen jedes Gebäude und jede Strasse Zürichs und sind bei Problemen sofort vor Ort. Dazu betreibt ewz eine eigene Netzleitstelle, welche zusätzlich mit einer mehrstufigen Bereitschaftsdienstorganisation ergänzt wird.
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Die Glasfaserleitungen werden tief unter der Erde in Betonrohrblöcken verlegt, um sie optimal gegen äussere Einflüsse zu schützen. @ewz
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Das Verlegen der Glasfaserleitungen verlangt Erfahrung und Fingerspitzengefühl. @ewz
Dabei kann ewz die Infrastruktur nutzen, welche es seit langer Zeit besitzt und mit dem Wachsen der Stadt laufend ausgebaut hat. Als Basis dienen das Stromnetz und die dazugehörenden unterirdisch verlegten Rohre: In Betonrohrblöcken führt ewz die Glasfaserinfrastruktur zwischen 0,6 und 1,2 Meter tief in der Erde, noch unterhalb der Stromkabel, was höchste physische Sicherheit ermöglicht.

Georedundanz für höchste Verfügbarkeit

Beim Datentransport gilt das gleiche Redundanz-Prinzip wie in den Rechenzentren: Alles, was zum Betrieb notwendig ist, ist doppelt abgesichert. Selbst wenn eine Glasfaserleitung im Boden trotz aller Sicherheitsmassnahmen beschädigt würde – zum Beispiel durch Bauarbeiten oder andere äussere Einflüsse – dann führte das zu keinem Kollaps. Denn dafür bietet ewz auf Kundenwunsch auch redundante Infrastrukturlösungen an.
Oft werden die Daten der Unternehmen synchron in einem primären und sekundären Datacenter gespiegelt. «Das Erstellen von Georedundanzen ist eine unserer Stärken», sagt Leiser. Es gebe Unternehmen, die solche Glasfaserleitungen gar mit einer doppelten Redundanz sicherten, sich also mit einer vierfachen Sicherheit schützten. Gerade für diese Fälle ist eine redundante, kreuzungsfreie Netzarchitektur einer der zentralen Faktoren bezüglich der Verfügbarkeit und Sicherheit beim Datentransport. 
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"Die Suche nach der besten Lösung für den Kunden steht im Zentrum", sagt Roman Leiser, Leiter Sales Telecomlösungen bei ewz, hier beim Besuch bei Interxion: A Digital Realty Company in Glattbrugg. @powernewz
Bei solchen individuellen Lösungen kann ewz den Kundinnen und Kunden zudem metergenau dokumentieren, wo die Leitungen von A nach B oder C verlaufen. Mit einer georedundanten Auslegung der Datenverbindungen, Inhouse-Installation und Datenübertragungs-Equipment bietet ewz den Kundinnen und Kunden in und um Zürich eine Verfügbarkeit von bis zu 99,99 Prozent. Auch ewz selbst setzt auf eine solche Lösung.

Die Vision von ewz

Stillstehen will ewz in diesem stark wachsenden Markt nicht. "Unsere Vision ist, dass wir allen Unternehmen der Stadt Zürich die Anbindung an alle Datacenter in der Schweiz anbieten können – ob diese nun in und um Zürich oder in Genf stehen", sagt Roman Leiser. "Dazu nutzt ewz die eigene Glasfaser-Infrastruktur und ergänzt diese nach Bedarf mit Partnerleistungen."
Ein hochperformantes Glasfasernetz ist notwendig für die erstklassige Anbindung an die Datacenter, welche wiederum das Tor zur digitalen Welt und den Clouds öffnen. Die Unternehmen in Zürich profitieren dabei von einer Vernetzung, welche auch allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird. Mehr Informationen zu den Telecom-Leistungen im Datacenter-Umfeld finden Sie kostenlos im aktuellen Whitepaper auf ewz.ch/datacenter
Gerne beraten wir Sie vor Ort zu unseren glasfaserbasierten Telecomlösungen und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot.
ewzTelecomlösungenTramstrasse 358050 Zürich
Telefon: 058 319 47 17E-Mail: telecom@ewz.chewz.ch/datacenter

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