DataHub baut neues RZ und lanciert UCC-Services

8. August 2016, 10:40
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Der neue Player im Provider- und Carrier-Geschäft aus Wallisellen will 2017 ein Rechenzentrum in Biel in Betrieb nehmen.

Der neue Player im Provider- und Carrier-Geschäft aus Wallisellen will 2017 ein Rechenzentrum in Biel in Betrieb nehmen.
Ab September will die erst kürzlich gegründete DataHub Networks ein eigenes UCC-Angebot (Unified Communications and Collaboration) als "zentrale, offene und skalierbare Platform-as-a-Service (PaaS)" verfügbar machen. Adressiert werden Unternehmen sowie Telefonie- und Service-Provider, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Cloud-Service auf der Basis einer Avaya-Plattform soll georedundant in drei Datacentern in allen Landesteilen der Schweiz angeboten werden. Wofür in der deutschen Schweiz das eigene Rechenzentrum in Winterthur zur Verfügung steht und in der Westschweiz und im Tessin derzeit noch mit Partnern zusammengearbeitet wird.
In Biel hat aber bereits der Bau eines neuen RZs begonnen, dessen Spatenstich offiziell am 18. August erfolgt, wie Verkaufschef Chris Just zu inside-channels.ch sagt. Den Betrieb werde das neue RZ mit rund 2800 Quadratmetern netto RZ-Fläche im Juni oder August nächsten Jahres aufnehmen, fügt er an. Es werde nach den neusten Normen der EN 50'600 gebaut und sich damit auf dem Level eines Tier-3-Plus-RZs bewegen. Sobald Biel bezugsbereit ist, wird auch das UCC-Angebot gezügelt, so Just.
Der neue Service wird in einem dreistufigen Modell angeboten: Basic, Advanced und Mobility. Alle UCC-Dienste sollen "vollständig white-label-fähig" sein, heisst es bei DataHub Networks. Provider sollen das PaaS-Angebot ohne eigene Investitionen nutzen können und "die Amortisation einer teuren Voice-Plattform entfällt gänzlich". Zudem seien beispielsweise Funktionalitäten wie Selbstkonfiguration via Webportal, automatische und kostenlose Updates der Software und zusätzliche Erweiterungen durch neue Features enthalten. Ausserdem könnten bestehende Infrastrukturen wie ISDN-PBX, DECT-Anlagen oder SIP- respektive IP-Telefone in den UCC-Cloud-Service integriert und weiterverwendet werden, was eine schrittweise Transformation ermögliche. (vri)

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