Datensammelwut der Schweizer Behörden

11. März 2014, 15:34
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Microsoft wird immer wieder von Strafverfolgungsbehörden aus der ganzen Welt nach Kundendaten gefragt.

Microsoft wird immer wieder von Strafverfolgungsbehörden aus der ganzen Welt nach Kundendaten gefragt. Seit März vergangenen Jahres veröffentlichen die Redmonder den sogenannten "Law Enforcement Requests Report".
Demnach wollten Schweizer Behörden im vergangen Jahr 115 Mal Auskunft von Microsoft. Betroffen waren 242 hiesige Nutzer oder User-Konten. Das sind etwa ein Drittel mehr Anfragen als 2012. Damals wurden 74 Auskünfte verlangt und 148 Nutzer oder Konten waren betroffen. Weltweit waren es 72'279 Anfragen zu 125'215 Personen und Konten. Bei den herrausgegebenen Daten handelt es sich um Metadaten wie Namen, Adresse und IP-Adressen.
Generell wollen die Behörden immer mehr Daten. So beispielsweise auch bei Google ebenfalls mehr Echtzeitüberwachungen von Telefongesprächen und E-Mails angeordert. (lvb)

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