DDOS-Angriffe als Waffe im Konkurrenzkampf

22. Juni 2009, 14:28
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Wie einem Blogbeitrag von Init7-Gründer und CSO Fredy Künzler zu --http://blogg.

Wie einem Blogbeitrag von Init7-Gründer und CSO Fredy Künzler zu entnehmen von IP-Plus entnommen werden kann.
Während die Urheber solcher Angriffe normalerweise im Dunkeln bleiben, versandten diese im jüngsten Fall offenbar ein E-Mail und forderten sowohl IP-Plus als auch SwissIX als Schweizer Internetknoten auf, eine bestimmte Erotikseite zu entfernen. Sollte dies nicht geschehen, drohten die Angreifer damit, die Seiten "täglich anzugreifen" sowie die Medien darüber zu informieren, dass "SwissIX als Non-Profit-Organisation Prostitutionsseiten fördern" würde.
Künzler vermutet hinter der Aktion einen "Cyberkrieg" der (Schweizer?) Erwachsenenunterhaltungs-Industrie. Es scheine, als dass sich die Marktteilnehmer gegenseitig mit DDOS-Angriffen lahmlegen würden, "um möglichst viele der scheinbar sehr zahlungswilligen Adult-Content-Konsumenten auf die eigenen Sites zu holen."
Von Swisscom war bisher keine Stellungnahme erhältlich. Es bleibt deshalb auch im Dunkeln, ob die ebenfalls via Statusmeldung bekannt gemachten Probleme vom letzten Montag mit den Angriffen zusammenhängen. (bt)

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