DDR4 kommt frühestens in drei Jahren

28. Juni 2011, 12:03
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Im Markt für Dynamic Random Access Memory (DRAM) haben DDR- und DDR2-Module kaum noch Relevanz.

Im Markt für Dynamic Random Access Memory (DRAM) haben DDR- und DDR2-Module kaum noch Relevanz. Denn mit 85 bis 90 Prozent Marktanteil hat sich Double Data Rate 3 (DDR3) ganz nach vorn geschoben. Bis die weit schnelleren DDR4-Module in Führung gehen, werden laut Industriebeobachter IHS iSuppli noch mindestens drei Jahre ins Land gehen.
Mit dem Übergang zu höheren Speicherdichten (aktuell von 2 GB zu 4 GB) soll der Anteil der DDR3-Module 2011 von 67 auf 89 Prozent und 2012 auf 92 Prozent steigen, um dann bis 2015 zugunsten von DDR4-Modulen mit 8GB auf 42 Prozent abzufallen. DDR2 bescheiden die IHS-Analysten 2011 bei erwarteten 808 Millionen verkauften DRAM-Modulen nur noch einen Marktanteil von 9 Prozent nach 24 Prozent im Vorjahr. Der Rest entfällt auf einfache DDR-Module.
Der weitere Forecast sieht vor, dass der globale Absatz von DRAM-Modulen 2014 schon die Milliardenmarke überschreitet, wobei DDR3 dann immer noch auf einen Anteil von 85 Prozent kommen soll, gefolgt von den wesentlich schnelleren DDR4-Modulen mit einem Anteil von 12 Prozent. Erst ein Jahr später sollen DDR4-Module mit 56 Prozent der erwarteten 1,06 Milliarden den DRAM-Markt anführen.
Hynix entwickelt schon DDR4-Memory mit 2.400 MHz. Gegenüber den aktuellen DDR3-1333-Speichermodulen sollen diese einen bis zu 80 Prozent höheren Datendurchsatz bei geringerem Stromverbrauch bieten. Im weiteren Verlauf mit Speicherdichten von 16 GB und mehr werden laut IHS iSuppli LRDIMMs (Load-reduced Dual In-line Memory Modules ) für Server und High-end-Systeme im Kommen sein. Samsung und Elpida haben schon solche 32-GB-Riegel auf Reisen geschickt. Da die LRDIMMs nicht mit herkömmlichen DRAMs kompatibel sind, werden sie allerdings erst mit neuen Systemen verfügbar sein. (kh)

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