Deep Impact verstärkt sich mit neuem CTO und CFO

4. Mai 2020, 15:46
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Mit einem langjährigen Adnovum-Mann und einem Fundraising-Experten als CFO will die Firma wachsen und Investoren anlocken.

Manuel Graber wechselt nach fast 15 Jahren bei Adnovum zur Winterthurer Software-Firma Deep Impact. Er wird die Funktion eines CTO haben und löst Sam Spycher ab, der sich selbständig macht. Dies meldet das Unternehmen.
Graber, laut Linkedin-Profil zuletzt bei Adnovum als Head of Solution Development / Deputy CDO tätig, habe "weitreichende Erfahrungen mit komplexen Software-Systemen und der Führung von Teams" gesammelt, heisst es.
Gleichzeitig wird David B. Horne als neuer CFO von Deep Impact vorgestellt. "Als erfahrener CFO hat er schon zahlreiche Firmen in Wachstums-Phasen begleitet und zu Investments von mehr als 120 Millionen Franken verholfen." Laut Linkedin-Profil begleitet Horne seit mehr als 17 Jahren Unternehmen. "Seit 2012 konzentriert er seine Zeit und seine Bemühungen ausschliesslich auf die Arbeit mit Gründern, hilft ihnen, Geld zu beschaffen und in ihre Unternehmen zu investieren, um exponentielle Wachstumsraten zu erzielen", heisst es auf der entsprechenden Website.
Er ist ausserdem Buchautor. Sein Buch "Add then Multiply" wurde mehrfach ausgezeichnet, laut seinem LinkedIn-Profil zuletzt in der Kategorie "Best Business Self Development Book" bei den Business Book Awards. "Ich freue mich sehr darauf, dem Team von Deep Impact beizutreten und die nächste Wachstumsphase des Unternehmens voranzutreiben", lässt sich Horne zitieren.
Er soll auch externes Investment in Deep Impact und dessen Ventures sicherstellen. Zu diesen Ventures gehört Ava-X​, laut Eigenangaben der schnellste Identifikationsservice der Welt auf KI-Basis, des weiteren eine eigene ERP-Lösung für den Früchte-und Gemüsehandel namens Frutico. Ein weiteres Venture heisst Winsider. Dies ist der Verlag, welcher Medinside, die Newsplattform für die Schweizer Gesundheitsbranche aufgebaut hat, und der Anfangs 2020 inside-it.ch und inside-channels.ch übernommen hat.
Die in Winterthur beheimatete Firma Deep Impact, 2012 gegründet, bezeichnet sich als "Software-Powerhouse mit eigenen Ventures" und verspricht Kunden, innerhalb von 6 Monaten ein digitales Produkt marktfähig zu machen.
Interessenbindung: Deep Impact ist Technologie-Partner unseres Verlags und via Winsider AG dessen Besitzer.

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