Dell-Angestellte müssen BlackBerrys abliefern

5. November 2010, 14:20
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Dell wirft RIM, beziehungsweise dessen BlackBerry-Smartphones, aus dem Unternehmen und will seine rund 25'000 Mitarbeitenden mit eigenen Produkten ausrüsten, wie das 'Wall Street Journal' berichtet.

Dell wirft RIM, beziehungsweise dessen BlackBerry-Smartphones, aus dem Unternehmen und will seine rund 25'000 Mitarbeitenden mit eigenen Produkten ausrüsten, wie das 'Wall Street Journal' berichtet. Interessanterweise will Dell seinen Angestellten allerdings nicht vordringlich seine bereits auf den Markt gekommenen Modelle Aero oder Streak und soll in Kürze auf den Markt kommen. Die Möglichkeit, auch eines der Android-Phones zu wählen, sollen die Dell-Leute erst später erhalten.
Dell möchte mittelfristig ernsthaft im Geschäft mit Business-Handys und Smartphones mitmischen, und da ist es wohl verständlich, dass die Dell-Leute auch die eigenen Phones und nicht mehr die eines der grössten Konkurrenten auf diesem Gebiet, gebrauchen sollen.
Wie der Dell-Finanzchef Brian Gladden dem 'Wall Street Journal' erklärte, möchte Dell nach dem Rollout seiner Smartphones im eigenen Unternehmen auch verstärkt als Dienstleister im Mobile-Business auftreten und die Integration von Handy-Landschaften als Service anbieten. Dabei wolle Dell wenn nötig auch Geräte von anderen Herstellern betreuen, da die Hardwaremargen sowieso gering seien, so Gladden. Gut möglich ist, dass Dell nun beim internen Rollout seine Windows-Phone-7-Modelle bevorzugt, weil man bei Unternehmenskunden mehr Nachfrage für Services im Windows-Umfeld vermutet, als für Android-Phones. (hjm)

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