Dell-Buyout: Aktionär will mehr

8. Februar 2013, 15:32
  • international
  • dell technologies
image

Die Katze ist aus dem Sack , Michael Dell nimmt sein "Baby" nach mehr als zwei Jahrzehnten von der Börse berichtet, ist der grösste unabhängige Aktionär Southeastern Asset Management mit dem Preis des Deals nicht zufrieden.

Die Katze ist aus dem Sack , Michael Dell nimmt sein "Baby" nach mehr als zwei Jahrzehnten von der Börse berichtet, ist der grösste unabhängige Aktionär Southeastern Asset Management mit dem Preis des Deals nicht zufrieden. Die Aktie wird für rund 14 Dollar pro Aktie gehandelt, der Aktionär, der 7,5 Prozent der Anteile hält, glaubt jedoch, dass die Aktie des drittgrössten PC-Herstellers einen Wert von 20 Dollar je Aktie hat.
Ausserdem ist den Börsenunterlagen des PC-Herstellers, die am Mittwochabend veröffentlicht wurden, zu entnehmen, dass die Parteien bis zum 5. November das 24 Milliarden schwere Geschäft abgeschlossen haben müssen. Danach seien weder das Unternehmen noch das Käuferkonsortium aus Firmengründer Michael Dell und dem Finanzinvestor Silver Lake mehr an die Vereinbarungen gebunden.
Darüber hinaus steht im Bericht, dass Dell dem Konsortium 180 Millionen Dollar bezahlen muss, wenn ein anderer Bieter innerhalb der Frist bevorzug werden sollte. Falls der Deal wegen anderen Gründen scheitern sollte, müsste der Computer-Hersteller sogar bis zu 450 Millionen Dollar bezahlen. Das Käuferkonsortium muss bis zu 750 Millionen Dollar bezahlen, falls das Geschäft platzen würde. (lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

USA gegen Russland: Wahl um ITU-Präsidium ist entschieden

Die International Telecommunications Union (ITU) der UNO wird neu von einer Amerikanerin geleitet. Doreen Bogdan-Martin setzte sich gegen einen Russen durch.

publiziert am 29.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022
image

Schweiz: Wettbewerbsfähigkeit top, E-Government flop

In der aktuellen IMD-Studie steigt die Schweiz in Sachen digitale Wettbewerbsfähigkeit in die Top 5 auf. Dahingegen schwächelt sie im Bereich E-Government.

publiziert am 29.9.2022
image

Googles Suchfunktion erhält neue Features

Die visuelle Suche wurde verbessert und es gibt neu einen Suchoperator, mit dem sich Ergebnisse aus der unmittelbaren Umgebung anzeigen lassen.

publiziert am 29.9.2022