Dell versucht es nochmal mit Blades

16. November 2004, 19:24
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Bei seinem ersten Anlauf mit Blade-Servern hat sich Dell in die Finger geschnitten, nun soll es mit neuen Modellen besser laufen.

Dell hat gerade – nach längerem Marketinggetöse im Vorfeld – seine neuen Blade-Server-Modelle namens PowerEdge 1855 auf den Markt gebracht. Blade-Server sind zwar immer noch eine Nische im weltweiten Server-Markt, spielen aber bereits eine Rolle im prestigeträchtgen High-Performance-Computing-Markt, wo eine geringer Platzbedarf und einfache Verwaltung eine grosse Rolle spielen. Dell will sich nun endlich auch ein Stück davon abschneiden, nachdem der erste Versuch vor rund zwei Jahren (PowerEdge 1655MC) noch ein ziemlicher Reinfall war. Diese waren, wie "Computer Business Reviews" analysiert, der Konkurrenz zum Beispiel von HP und IBM sowohl in Bezug auf den Platzbedarf pro CPU als auch die CPU-Leistung unterlegen. Dell konnte damit nie grössere Marktanteile erringen.
Die neuen Dell-Blades sollten nun bei der CPU-Leistung zumindest mithalten können. Sie verwenden Intels 64-Bit Xeon DP-Prozessoren ("Nocona"), die mit 2,8 bis 3,6 GHz getaktet werden. Bei der CPU-Dichte liegt Dell allerdings weiterhin nicht vorne: In einem Chassis mit 7U Einbauhöhe im Serverschrank haben zehn 2-Wege-Blades-Platz. Die einzelnen Blades unterstützen bis 16GB RAM und zwei Ultra320 SCSI-Harddisks. Sie weisen je zwei Gigabit-Ethernet-Ports auf. (hjm)

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