Dell versucht's in den USA indirekt

30. November 2005, 08:34
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Ein 800-Pfund-Gorilla muss schliesslich wachsen.

Ein 800-Pfund-Gorilla muss schliesslich wachsen.
Wie US-amerikanische Medien gestern berichteten, verkauft der texanische PC-Hersteller Dell in den USA die eigenen Geräte nun doch über den Retail-Kanal. Der Sprecher des Unternehmens, Mike Maher, bestätigte, dass Dell "ältere" Desktops und Notebooks über den Low-Cost-Retailer Costco vertreibt. Bei Costco standen demnach der Desktop-PC Dimension 4700 und das Notebook Inspiron 2200 für je 899 US-Dollar im Regal und sie waren auch über den Webshop von Costco erhältlich. Dass Dell-PCs im Laden zu haben sind, ist neu. Mittlerweile sind sie jedoch wahrscheinlich bereits ausverkauft, meinte Maher.
Die Aktion begann während des dritten Quartals, sagte Maher. Dieses verlief bekanntlich nicht so doll. Toni DuBoise, ein Analyst von Current Analysis, sagte gegenüber den Medien, dass Dells Verhältnis zum Retail sich wohl verändert wird, weil das Wachstum während des vergangenen Jahres nicht mehr so stark war. DuBoise war derjenige, der die ersten Dell-PCs bei Costco "entdeckte". Es sei "schwierig zu wachsen, wenn man ein 800-Pfund-Gorilla ist", sagte DuBoise. Es sei zu beobachten, dass Dell einen neuen Weg einschlage.
"In der Schweiz ist nichts derartiges in Planung", sagte Dell-Sprecher Christian Hunziker auf Anfrage von inside-channels.ch. (Maurizio Minetti)

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