Dell will im "Cloud-Computing" mitspielen

19. Februar 2008, 13:50
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Dell erweitert das Angebot seiner Data Center Solutions (DCS) in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika um die Unterstützung für Cloud Computing. Ausserdem neu im Angebot: Design-to-Order-Lösungen.

Dell erweitert das Angebot seiner Data Center Solutions (DCS) in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika um die Unterstützung für Cloud Computing. Ausserdem neu im Angebot: Design-to-Order-Lösungen.
Die Zielgruppe des erweiterten Angebots von Dells Data Center Solutions (DCS) ist klar umrissen. Es sind die grossen Player der Bereiche Internet, Finanzen, Öl und Gas, aber auch Forschungseinrichtungen, so wie die Spiele und Unterhaltungsindustrie der Region EMEA, die der führende Direktanbieter für sich gewinnen will. Gelingen soll das durch die Vorteile, die Design-to-Order-Systeme und Cloud Computing bei Kosten und Performance bieten können.
Der Kern von Design-to-Order ist die Reduktion der tatsächlich implementierten Infrastruktur auf die spezifischen Kundenbedürfnisse. So lange diese klar umrissen sind und sich in absehbarer Zeit nicht verändern, rechnet sich der Tausch von Server-Flexibilität gegen geringere Gesamtkosten. Dell setzt dabei nach eigenen Aussagen auf einen Blickwinkel, der die Anforderungen aus Sicht des Racks und nicht der einzelnen Server betrachtet, um die optimale Rechen- und Speicher-Performance zu erzielen.
Mit dem Angebot des Cloud Computing bietet Dell zudem die Option auch Ressourcen an unterschiedlichen Standorten zu koordinieren. Voraussetzung für Cloud Computing ist ein parallel operierendes Netzwerk (Grid) von "Cloud Servern". Anfragen der Anwender werden innerhalb der Wolke selbständig analysiert, woraufhin die notwendigen Ressourcen "automatisch" bereitgestellt werden sollen. Auch wenn die Leistungen via Internet angefragt, koordiniert und geliefert werden, darf Cloud Computing somit nicht mit Software-as-a-Service (SaaS) verwechselt werden. Es geht ausschliesslich um administrationsfreie Koordination von Rechenleistung in einem Server-Grid, dessen einzelne Maschinen immer noch über die entsprechenden Applikationen verfügen müssen. Der Kostenvorteil entsteht bei entsprechender Planung dann durch den höheren Wirkungsrad des Gesamtverbundes. (Thomas Mironiuk)

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