Dell will mehr Auto­matisierung im Channel

7. Oktober 2019, 10:50
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Channel-Chefin Joyce Mullen hat sich in einem Interview zur Automatisierung und Integration der vielen Dell-Channel­programme geäussert.

Channel-Chefin Joyce Mullen hat sich in einem Interview zur Automatisierung und Integration der vielen Dell-Channelprogramme geäussert.
Die globale Channel-Chefin von Dell Technologies, Joyce Mullen, hat sich in einem Interview mit 'CRN.com' zu ihren Vorstellungen zur Zukunft des Channelprogramms des IT-Riesen geäussert. Wie sie unter anderem unterstrich, will sie nicht jedes Jahr das komplette Channelprogramm abändern. Aber es soll laufend graduelle Änderungen geben. Dabei will sie sicherstellen, dass diese jeweils von den Partnern sehr gut verstanden werden.
Generell nennt sie zwei Hauptstossrichtungen. Einerseits brauche es mehr Automatisierung für die Services für Partner. "Voller Selbst-Service und Automatisierung, inklusive bei Preisanfragen, das ist es, wohin wir gehen wollen." Im Bereich Quote-Anfragen habe man signifikante Verbesserungen am "Solutions Configurator" vorgenommen und werde diesen noch in diesem Jahr auch für Storage-Produkte ausrollen. Partner und die Dell-Sales würden dadurch in einem Softwaretool zusammenarbeiten können. Das Tool solle es insgesamt den Partnern ermöglichen, einen kompletten Bestellprozess abzuwickeln, ohne dass sie ein Telefon in die Hand nehmen müssen.
Mullens zweites Hauptanliegen ist eine Vereinheitlichung der Partner-Tools und Deal-Registrierungsprozesse von Dell, Dell EMC, VMware und deren vielgestaltigen Produktelinien. "Das Nirvana wäre es", so meint sie ziemlich blumig, "wenn die Deal-Registrierungs-Prozesse von VMware und Dell untereinander verbunden sind. Das Nirvana wäre es, wenn alle Tools auf dieselbe Art funktionieren würden, egal ob es um Boomi- oder SecureWorks- oder VMware-Deals geht."
Diese Integration sei dringen notwendig, so Mullen, weil es in der Zukunft immer mehr Produkte geben werde, welche aus Komponenten der verschiedenen Marken bestehen. "Insgesamt werden wir mehr und mehr Lösungen sehen, die Technologien von Dell, SecureWorks, VMware/Pivotal und Carbon Black zusammenführen. Unsere Unified-Workspace-Lösung ist ein Beispiel dafür."
Gleichzeitig aber weiss Mullen auch, dass VMware von Dell keinesfalls "geschluckt" werden kann, wenn der Softwarehersteller weiterhin auch mit anderen Partnern als nur Dell zusammenarbeiten will. "Wir haben das schon sehr oft gesagt. VMware wird immer sein eigenes separates Partnerprogramm haben. VMware wird weiterhin mit einer breiten Gruppe von Partnern und OEMs zusammenarbeiten. Das Partnerprogramm von Dell wird sicher einige Überlappungen aufweisen, aber es wird auch andere Komponenten des Ökosystems abdecken, die VMware nicht hat." (hjm)

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