Dell will Systemmanagement-Fähigkeiten verbessern.

28. November 2006, 15:13
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Der Direktverkäufer Dell hat sich mit Altiris, einem grossen Hersteller von Software für die Verwaltung von IT-Umgebungen, zusammengetan, um die nächste Generation seiner Werkzeuge Systemmangement zu entwickeln.

Der Direktverkäufer Dell hat sich mit Altiris, einem grossen Hersteller von Software für die Verwaltung von IT-Umgebungen, zusammengetan, um die nächste Generation seiner Werkzeuge Systemmangement zu entwickeln.
Unter dem Label "Unified Manageability Architecture" will Dell einerseits eine Blaupause für vereinfachte, modulare und vor allem Hersteller-übergreifende Systeme für das Management von IT-Umgebungen entwickeln. Dell werde diese Architektur in die eigenen Produkte, zum Beispiel den Dell Remote Access Controller für die Server einbauen. Partner wie AMD, Intel, Broadcom, Microsoft, Novell, Oracle und VMware hätten bereits "viele der Standards" übernommen, heisst es in einer Mitteilung von Dell Kanada.
Zudem arbeitet Dell bei der Weiterentwicklung der System-Management-Konsole "OpenManage" mit Altiris zusammen. "OpenManage" soll künftig (ab Mitte 2007) auch integrierte Werkzeuge für die Überwachung, Security und Speicherverwaltung besitzen. Software-Hersteller wie Microsoft, CA, Oracle, LANdesk oder Novell, die Konsolen für das Systemmangement anbieten, können ihre Produkte von Dell zertifizieren lassen. Das Ziel: Systemverantwortliche sollen auf einer Konsole sowohl Software, zum Beispiel Datenbanken, wie auch Hardware-Umgebungen überwachen und steuern.
In einem ersten Schritt integriert Dell drei verschiedene Werkzeuge in einem. Mit der "Dell Client Manager Suite" kann man HW inventarisieren, überwachen und die BIOS zentral managen. Eine aufgebohrte Version hat auch noch Werkzeuge für die Software-Verteilung, PC-Migration und Software-Inventarisierung.
Seitdem Dell wegen schlechten Service kritisiert wurde und die Nr. 1-Position als PC-Hersteller an HP wieder verlor, geben sich die Texaner offenbar Mühe, bei den Firmenkunden wieder als kundenfreundlicher wahrgenommen zu werden. (Christoph Hugenschmidt)

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