Dells Gewinn bricht um 53 Prozent ein

20. November 2009, 10:51
  • international
  • dell technologies
  • geschäftszahlen
image

Drittgrösster Computerhersteller der Welt kämpft mit Gewinnschwund und hofft auf das Weihnachtsgeschäft.

Drittgrösster Computerhersteller der Welt kämpft mit Gewinnschwund und hofft auf das Weihnachtsgeschäft.
Der weltweit drittgrösste Computerhersteller Dell hat im dritten Geschäftsquartal von August bis Oktober 337 Millionen Dollar verdient. Das entspricht einem Einbruch von mehr als 53 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Umsatz des texanischen PC-Herstellers fiel um 15 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem Umsatz von rund 13,2 Milliarden Dollar gerechnet.
Beim amerikanischen Computerbauer ist man trotzdem zufrieden, denn im Vergleich zum zweiten Quartal dieses Jahres sind sowohl Umsatz als auch Gewinn leicht gewachsen. Insbesondere das Grossfirmengeschäft läuft wieder besser. Dort verzeichnet Dell im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang von 23 Prozent und ein Plus von 4 Prozent im Quartalsvergleich. Das Geschäft mit KMUs ging um 19 Prozent zurück, im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Sparte allerdings 5 Prozent. Nur das Privatkunden-Business stagnierte im Quartalsvergleich. Gegenüber dem Vorjahr ging es gar um 10 Prozent zurück. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Co-CEO verlässt Salesforce

Bret Taylor geht nach einem Jahr an der Spitze. Marc Benioff bleibt alleine zurück.

publiziert am 1.12.2022
image

Mutmasslicher Cyberangriff auf den Vatikan

Russische Hacker sollen verschiedene Websites des Zwergstaates angegriffen haben, weil der Papst den Angriffskrieg in der Ukraine als "grausam" bezeichnete.

publiziert am 1.12.2022
image

Polizei in San Francisco will Roboter zum Töten einsetzen

Eine Mehrheit eines kommunalen Gremiums hat die umstrittene Richtlinie nach wochenlanger Prüfung und einer hitzigen Debatte angenommen. Kritische Stimmen wehren sich gegen den Entscheid.

publiziert am 30.11.2022
image

Google und Youtube investieren, um gegen Fake-News vorzugehen

Der US-Konzern schiesst knapp 13 Millionen Franken in einen Fonds ein, um Faktencheck-Organisationen weltweit zu unterstützen.

publiziert am 29.11.2022