Demnächst XenApp für Windows Server 2008

6. März 2008, 10:42
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Derzeit ist VMware mit seinen Virtualisierungslösungen in aller Munde, doch das scheint die Mannschaft von Citrix nicht sonderlich zu interessieren.

Derzeit ist VMware mit seinen Virtualisierungslösungen in aller Munde, doch das scheint die Mannschaft von Citrix nicht sonderlich zu interessieren. In einem Gespräch mit inside-it.ch sagte Edwin Sternitzky, Citrix Marketing-Chef für DACH, dass alle Anbieter im Bereich Virtualisierung gerade einmal an der Oberfläche des Marktpotentials gekratzt hätten und selbst noch für vier bis fünf neue Player Platz wäre. Deals, wie sie VMware mit HP, IBM und Dell bekannt gegeben hätte, würden in Kürze auch von Citrix kommuniziert. Wichtiger sei für Citrix die gelungene Integration von XenSource ins Unternehmen, was sich zum einen im neuen Branding, zum anderen aber auch in neuen Jobs, unter anderem in der Schweiz, widerspiegeln würde.
Die wesentlichen Punkte der Produktroadmap 2008 von Citrix sehen derweil den Launch von XenApp für Windows Server 2008 Ende Q2 und zwei weitere "Minor Updates" des XenServers vor. In der Kombination XenApps und Windows Server 2008 könne der Kunde dann ganz nach Wunsch zwischen der Citrix-VM und Hyper-V hin und her wechseln. Ansonsten läge der Fokus von Citrix auf der Channelbetreuung. Dadurch, dass der Einstieg in das Citrix-Partner-Programm erleichtert worden sei, hofft Sternitzky die Partnerbasis weiter verbreitern zu können. Für den Einstiegslevel "Certified" reicht ab sofort die Teilname an einer Online-Schulung. Die Level "Silber" und "Gold" bedingen zertifizierte Mitarbeiter in Vertrieb und Technik und den "Platinum"-Status verleiht Citrix wie gehabt nur selber.
Für eine der Schwachstellen von Virtualisierungslösungen gibt es aber auch weiterhin keine zufriedenstellende Lösung. Viele Applikationen, darunter auch SAP-Anwendugen, reagieren sehr sensibel auf Patch-Versionen des Betriebssystems. Gleiches gilt in virtuellen Umgebungen auch für die Patch-Levels der Virtualisierungssoftware. Wann den Kunden dafür ein Best-Practice-Ratgeber zur Verfügung gestellt werden kann, ist weiter offen. Es wäre ein Thema, das die Anbieter beschäftige, hiess es dazu lakonisch. (tm)

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