Der CIO als Chrampfer

11. April 2014, 12:45
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Schweizer IT-Chefs sind fleissig. Ihre Chefs aber auch.

Schweizer IT-Chefs sind fleissig. Ihre Chefs aber auch.
'Computerworld' hat die Resultate der neusten Swiss-IT-Studie veröffentlicht, welche die IT-Zeitschrift gemeinsam mit dem Marktforscher IDC und dem Karriereportal Experteer durchführt. IDC ist ein Tochterunternehmen des 'Computerworld'-Verlags IDG.
Wie die Resultate der Befragungen unter 560 IT-Verantwortlichen und 870 Führungskräften zeigen, arbeitet mehr als ein Drittel der IT-Entscheider über 50 Arbeitsstunden in der Woche, zum Teil auch deutlich mehr. Bei Firmen mit mehr als tausend Mitarbeitenden arbeitet die Hälfte über 50 Stunden. Die Gründe liegen auf der Hand: Vier von fünf Betroffenen geben an, dass die Arbeit ohne den grossen Einsatz nicht zu schaffen sei. 68 Prozent der Befragten geben an, dass die Belastung in den letzten Jahren zugenommen hat. Mehrheitlich sind die IT-Chefs mit ihrem Jobs trotzdem zufrieden, auch jene, die sehr viel arbeiten.
Allerdings schätzen die Vorgesetzten die Arbeitszeit der CIOs deutlich niedriger ein. Deshalb planen sie auch mehrheitlich keine Entlastung für die IT-Chefs. Viele begründen dies damit, selbst auch viel zu arbeiten.
Eine weitere Erkenntnis ist eine typische für CIO-Studien: Das Management unterschätzt die Bedeutung der IT. Für die Hälfte der Teilnehmer ist die IT lediglich ein Must-have. Selbst Vertreter von Firmen aus der Finanzindustrie sehen die IT mehrheitlich nicht als Differenzierungsmerkmal. Für die Chef sind die Gewährleistung der Sicherheit und das Verbessern der IT-Performance die zentralen Aufgaben einer IT-Abteilung. (mim)

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