Der europäische PC-Markt bleibt stark

29. Juli 2021, 13:57
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Trotz Lieferengpässen und einem "unfairen Vergleich" wächst der EMEA-PC-Markt. Die Rückkehr in die Büros wird laut IDC bald auch den Desktop-Markt antreiben.

Der PC-Markt konnte im 2. Quartal 2021 in der EMEA-Region um 4,7% zulegen, in Westeuropa gar etwas mehr. Dies zeigen aktuelle Zahlen der Marktforscher von IDC. Da dies nun das erste Quartal sei, dass mit einem vollständigen, von der Covid-Krise angetriebenen Vorjahresquartal verglichen wird, scheinen die Zahlen schwächer als sie eigentlich sind, erklärt IDC die Ergebnisse.
Der Desktop-Markt liege 6,2% über dem Vorjahr, während es bei den Notebooks ein Plus von 6,6% gebe, schreiben die Marktforscher. Damit habe sich das Wachstum im Notebook-Markt nach 2 aufeinanderfolgenden Quartalen mit zweistelligem Wachstum nun verlangsamt.
Im westeuropäischen Markt sei insbesondere der Consumer-Bereich stark gewachsen, während es im Commercial-Segment einen leichten Rückgang gegeben habe. Insbesondere die Desktop-Zahlen gehen weiterhin stark zurück. Allerdings sei damit zu rechnen, dass sich dies in der 2. Jahreshälfte ändert. Die Marktforscher gehen davon aus, dass Unternehmen ihre Büros, nach längerer Abwesenheit der Angestellten, vermehrt neu ausstatten werden.
Insgesamt werde der europäische PC-Markt weiterhin stark von den Komponentenlieferschwierigkeiten beeinträchtigt, so IDC. Die Lagerbestände würden sich zwar langsam verbessern, aber noch immer "unterhalb der Komfortzone" liegen, wie Nikolina Jurisic von IDC Europe sagt.

Konsolidierung verlangsamt sich

Nach Herstellern aufgesplittet zeigen die IDC-Zahlen, dass sich die Konsolidierung des traditionellen PC-Marktes verlangsame. Die gemeinsamen Marktanteile der Top-5-Hersteller sanken erneut leicht.
Aber die grössten 5 Hersteller Lenovo (inkl. Fujitsu), HP, Dell, Acer und Asus teilen sich in der EMEA-Region über 80% des Marktes. Allein 50% Marktanteil entfallen auf die Top 2 HP und Dell, wie die weiteren Zahlen von IDC zeigen.

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