Der Mensch bleibt das grösste Sicherheitsrisiko

4. Mai 2012, 13:04
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Melani veröffentlicht neusten Halbjahresbericht zur aktuellen Bedrohungslage in Sachen Cybersecurity.

Melani veröffentlicht neusten Halbjahresbericht zur aktuellen Bedrohungslage in Sachen Cybersecurity.
Angriffe aus dem Internet werden technisch immer raffinierter, so die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) in ihrem Halbjahresbericht. Weiterhin bleibe aber der Mensch durch fahrlässige oder vorsätzliche Fehlmanipulationen das grösste Risiko. Die Analysestelle hat die verschiedenen Betrugsarten beleuchtet, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres stattgefunden haben.
Phishing und Ransomware
Vor allem haben Phishingversuche gegen E-Mail-Provider und Kreditkartenfirmen zugenommen, so der Bericht. Insbesondere Anrufe von angeblichen Supportpersonen von IT-Unternehmen, oft der vermeintliche Microsoft-Kundenservice, werden getätigt. Die "Supportpersonen" weisen dann auf Fehlermeldungen hin, die angeblich nur zu lösen seien, wenn das IT-Unternehmen Fern-Zugriff auf den PC erhalte. Wird dieser gewährt, hat die "Supportperson" die gleichen Möglichkeiten, wie wenn sie selbst vor dem Gerät sitzen würde.
Im November 2011 wurde zum ersten Mal in der Schweiz die Schadsoftware mit Lösegeldforderung, Ransomware, festgestellt. Sie zeigt auf den infizierten Computern eine Meldung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements an, wonach auf dem Computer illegale Software gefunden worden sei - und wer einen bestimmten Betrag nicht bezahlt, dem droht eine Sperre seines Computers. (lvb)

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