Der Microsoft-Umsatz wächst schnell, der von Google noch viel schneller

27. Oktober 2021, 15:02
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Die von der Pandemie angestossene und weiter anhaltende Digitalisierung der Geschäfts- und Arbeitswelt verhilft den Techriesen zu weiteren grossen Umsatzsprüngen.

Fast durchgehend können die grossen IT- und Techkonzerne in letzter Zeit hohe Wachstumszahlen vorweisen. Die schnell voranschreitende Digitalisierung der Geschäftswelt und der Trend zum Home Office verhilft vielen Unternehmen der Branche, von klein bis sehr gross, zu Höhenflügen.
Ein Beispiel dafür sind auch die aktuellen Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet, dem Mutterkonzern von Google. Microsoft meldet ein Umsatzwachstum von 22%, der Umsatz von Alphabet ist sogar um 41% gewachsen.
Microsoft erzielte im ersten Quartal seines anbrechenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 45,3 Milliarden Dollar und erzielte daraus einen Gewinn von 20,5 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr waren es im 1. Quartal noch 37,2 Milliarden Dollar Umsatz und 13,9 Milliarden Dollar Gewinn.
Der Softwareriese konnte in allen seinen grossen Geschäftsbereichen zweistellige Wachstumszahlen erreichen. Im Cloud-Geschäft stieg der Umsatz beispielsweise um 36% auf 20,7 Milliarden, der Umsatz im Bereich "Productivity and Business Processes" (Office 365, Dynamics, Linkedin) stieg um 23% auf 15 Milliarden Dollar und der Umsatz im Bereich "More Personal Computing" um 12% auf 13,3 Milliarden Dollar. (Die Bereiche überlappen sich teilweise, darum übersteigen diese Umsätze zusammengezählt den Gesamtumsatz.)

Googles Werbeumsätze explodieren

Alphabet seinerseits meldete einen Umsatz von 65,1 Milliarden Dollar im abgelaufenen 3. Quartal seines Geschäftsjahres. Das sind 41% mehr als im Vergleichsquartal vor einem Jahr. Der Reingewinn betrug 18,9 Milliarden Dollar.
Der Umsatz von Google Cloud erreichte 5 Milliarden Dollar, 45% mehr als vor einem Jahr. Den Löwenanteil von Alphabets Umsatz machen aber weiterhin die Werbeeinnahmen von Google aus. Diese stiegen um 43% auf 53,1 Milliarden Dollar im abgelaufenen Quartal. Auch dies ist indirekt eine Folge der Pandemie, da viele Unternehmen aufgrund der Veränderungen im Arbeits- und Geschäftsleben nun einen viel grösseren Teil ihrer Werbebudgets für Online-Werbung ausgeben.

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