Der Sourcing-Markt im DACH-Raum schrumpft minim

28. Februar 2020, 13:34
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Die Entwicklung steht im Gegensatz zur EMEA-Region. Dafür wachsen Cloud- und As-a-Service-Lösungen überdurchschnittlich.

Der Sourcing-Markt im EMEA-Raum ist 2019 um 10% gewachsen. Dies geht aus dem neusten Index des Marktforschers ISG hervor. In der DACH-Region ging das gesamte Jahresvertragsvolumen hingegen um 1% auf 4,7 Milliarden Euro zurück.
Die Gründe seien wirtschaftliche Unsicherheiten, vor allem in der Fertigungsindustrie und Energiebranche, so ISG. "Trotz des leichten Rückgangs verzeichnete DACH 2019 die bislang zweitbeste Jahresperformance, da die Unternehmen ihre Managed-Services-Strategien und ihre digitalen Investitionen auf eine Linie bringen."
Dagegen fiel das Wachstum des As-a-Service-Vertragsvolumens 2019 im DACH-Raum im Vergleich zu den anderen grossen europäischen Märkten am stärksten aus. Es stieg 2019 um 2% auf 1,8 Milliarden Euro. As-as-Service umfasst nun 38% des Gesamtmarktes.
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"Die Wachstumsraten von jeweils 22% sowohl bei Software-as-a-Service (SaaS) als auch Infrastructure-as-a-Service (IaaS) zeigen, dass sich Unternehmen weiterhin in Richtung hybride und Multi-Cloud-Umgebungen bewegen", schreibt ISG. Für 2020 sagt der Marktforscher ein globales Wachstum von 23% bei den Cloud-based Services und eines von 3% bei den Managed Services voraus.
Weltweit gesehen legte das Vertragsvolumen des gesamten Sourcing-Marktes 2019 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls um 10% zu und stieg auf knapp 56 Milliarden US-Dollar. Beflügelt wurde der globale Markt durch eine Rekordnachfrage nach As-a-Service-Lösungen, die im vergangenen Jahr um 21% auf 28 Milliarden US-Dollar stiegen.
Der ISG Index berücksichtigt alle kommerziellen Outsourcing-Verträge mit einem Jahresvolumen von mindestens fünf Millionen Euro.

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