Deutsch-britische Zusammenarbeit für 5G

10. März 2014, 10:05
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Deutschland und Grossbritannien haben zur Eröffnung der weltgrössten Computermesse CeBIT eine gemeinsame Initiative lanciert.

Deutschland und Grossbritannien haben zur Eröffnung der weltgrössten Computermesse CeBIT eine gemeinsame Initiative lanciert. Dabei geht es um die Entwicklung des nächsten mobilen Datenübertragungsstandards 5G. Es sei eine Zusammenarbeit der Technischen Universität Dresden, des King's College in London und der Universität von Surrey im Südosten Englands vereinbart worden, sagte der britische Premierminister David Cameron am Sonntagabend auf der Eröffnungsfeier für die Computermesse CeBIT in Hannover.
Die nach offizieller Zählung fünfte Generation der Mobilfunktechnik Generation (5G) soll nach den aktuellen Plänen einen viel grösseren Temposprung bringen, als bisherige Generationenwechsel. Die Rede ist von theoretisch bis 50 oder sogar 100 Gigabit pro Sekunde Übertragungsrate beziehungsweise bis zu 1000 mal höhere maximale Übetragungsraten als bei 4G. Real sind allerdings erstmal Netze mit einer Leistung von 1 Gigsbit pro Sekunde das Ziel. In Südkorea und Japan gibt es bereits konkrete Pläne, im Jahr 2020 die ersten kommerziell nutzbaren 5G-Netze in Betrieb zu nehmen.
Cameron nannte das Forschungsvorhaben ein Beispiel dafür, wie beide Staaten ihre Talente in der IT-Branche kombinieren könnten. Die Welt befinde sich in einem Zustand "permanenter technologischer Revolution", in der Länder wie Grossbritannien und Deutschland nur Erfolg haben könnten, wenn sie "unermüdlich an neuen Ideen und Innovationen arbeiten", sagte der Premier. (sda/hjm)

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