Deutsche CIOs zum Thema Kernbankensoftware

1. Juni 2010 um 09:41
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Studie von Pierre Audoin Consultants im Auftrag von COR&FJA beleuchtet die Softwaretrends bei deutschen Banken.

Studie von Pierre Audoin Consultants im Auftrag von COR&FJA beleuchtet die Softwaretrends bei deutschen Banken.
Der IT-Marktforscher Pierre Audoin Consultants (PAC) hat im Auftrag des deutschen Banken- und Versicherungssoftware-Herstellers COR&FJA eine Studie zu den Erfolgskriterien für den Einsatz von Kernbanken-Applikationen durchgeführt. Die letztes Jahr aus einer Fusion entstandene.
Wie es in einer Mitteilung heisst, bestätigt die Studie, dass die Mehrheit der deutschen Banken aktuell ihre Kernbankensysteme erneuert oder optimiert und dass sich der Einsatz einer geeigneten Lösung auf den Geschäftserfolg auswirkt. Viele deutsche Banken sehen sich laut der Studie für anstehende geschäftliche Herausforderungen derzeit "noch nicht optimal aufgestellt".
Die von PAC befragten Banken gaben an, dass die Vorhaben zur Erneuerung von Kernbankensystemen zumeist verschiedene Bankbereiche betreffen. Insbesondere umfassen die Projekte die Geschäftsabwicklung, häufig zusätzlich auch die Banksteuerung, die Geschäftsmodellierung und den Vertrieb. Die Anforderungen an die eingesetzte Software zur Unterstützung geschäftskritischer Prozesse sind hoch: Von zentraler Bedeutung sind die Funktionalitäten der Software, deren Wirtschaftlichkeit in der Anwendung und im Betrieb sowie die effiziente und effektive Unterstützung der Geschäftsprozesse.
Standardsoftware setzt sich durch
Die Untersuchung zeigt auch, dass die zurzeit verfügbaren Lösungen und deren Weiterentwicklung von den Finanzinstituten positiv aufgenommen werden. Wenngleich in den meisten Banken heute ein Mix aus Standard- und Individual-Software zum Einsatz komme, bestätige die Mehrheit der befragten IT-Entscheider, dass sich standardisierte Lösungen vor allem für die Bereiche Geschäftsabwicklung, -modellierung und Vertrieb "sehr gut bis gut" eignen, so PAC.
Positiv bewertet werden vor allem die Wirtschaftlichkeit von Standardanwendungen sowie die Verfügbarkeit von Ressourcen für deren Integration und Betrieb. Als Vorteil wird auch der Umfang an Funktionalitäten empfunden. (mim)
Die Studie unter dem Titel "Softwareeinsatz bei Banken: Geeignete Anwendungen fördern das Geschäftspotenzial" stellen COR&FJA und PAC beim Finance Forum in Wiesbaden am 8. und 9. Juni 2010 vor. Die Zusammenfassung der Ergebnisse steht auch hier zur Verfügung.

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