Deutsches Bundesamt bremst Internet-Schädling aus

23. Mai 2005, 12:05
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Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Providern

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Providern
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat sich rehabilitiert. In Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Providern ist es dem BSI nämlich gelungen, diejenigen Internet-Seiten, auf die der "Trojaner" Sober heute zugreifen sollte, zu sperren. Dies berichtet die in Security-Belangen führende deutsche Nachrichtenseite heise.de.
Der Internet-Schädling Sober.p (oder Sober.q) hat heute den Spam-Versand von befallenen PCs aus eingestellt und versucht stattdessen - vergeblich - Code von bestimmten Internet-Adressen nachzuladen. Am Donnerstag wird der automatisierte Bösewicht dann sein Glück auf weiteren Internet-Adressen versuchen, doch auch diese sind gemäss heise.de schon ausser Betrieb gesetzt.
Das BSI hat kein gutes Verhältnis zu den Schädlingen, die unter der Bezeichnung "Sober" laufen. Im März versandten die deutschen Sicherheitsexperten versehentlich einen Vorläufer (Sober.L) des Wurms gleich selbst. (hc)

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