Die Ausbildung Informatiker/in EFZ gibt es künftig in zwei Fachrichtungen

4. März 2020 um 14:18
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Das Berufsbild Informatiker/in EFZ wird überarbeitet. Neu soll es statt drei noch zwei Fachrichtungen geben.

Die Revision des Berufs Informatiker/in EFZ komme in grossen Schritten voran, schreibt ICT-Berufsbildung in einem Newsletter. Der Bildungsplan nehme mittlerweile konkrete Formen an, so dass die Inkraftsetzung 2021 wie geplant eingehalten werden könne.
Ziel der Revision ist keine radikale Änderung des Berufsbilds. Es gehe darum, die Profile zu optimieren. Vor ein paar Wochen teilte bereits der Zürcher Lehrbetriebsverband ICT (ZLI) mit, dass alles auf zwei Fachrichtungen hinauslaufe.
Dies bestätigt nun ICT-Berufsbildung: Aus der Analyse und Schärfung der bestehenden drei Fachrichtungen (Betriebsinformatik, Systemtechnik und Applikationsentwicklung) sei hervorgegangen, dass in Zukunft zwei Fachrichtungen unter den Arbeitstiteln "Plattformentwicklung" und "Applikationsentwicklung" weitergeführt werden. Die Flexibilität zum Wechsel der Fachrichtungen soll erhalten bleiben, heisst es auf der Projekt-Website zur Revision von ICT-Berufsbildung.
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Phasen und Meilensteine der Revision. (Grafik: ICT-Berufsbildung Schweiz)
Der nächste wichtige Meilenstein in der Entwicklung werde die Vorstellung der Qualifikationsprofile am 18. März 2020 bei der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK sein. Sobald die Qualifikationsprofile stehen, werden die Arbeitsgruppen mit der Ausarbeitung der Details zu den Handlungskompetenzen starten.
Nicht von dieser Revision betroffen sind die Ausbildungen zur ICT-Fachfrau / ICT-Fachmann EFZ und zur Mediamatiker/in EFZ.

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